Jahresspruch 2017

 

Die Freude und Unbekümmertheit der Kindheit können wir wohl nie wieder zurückbekommen, aber wir können einiges tun, um es zu versuchen. Doch dabei sollten wir  andere Menschen nicht verletzen und immer  behutsam mit der Natur umgehen, denn viel zu oft sind nur wir selber der Mittelpunkt für uns.

 

Jörg Kinnert

 

BORNHOLM  MEERFORELLEN -TOUR  TEIL 2   es geht weiter

10.Feb.2017

ANREISE Tag 1

Die Überfahrt war fast reibungslos, bis auf den Lademeister der uns erst 5 min.vor Abfahrt auf die Fähre gelassen hat..Je weiter wir nach Nord-Osten ,je mehr Schnee und Eis .Das die Tour keine leichte wird ,war von vorne rein klar, die Wassertemperaturen sind bei 1-3 Grad und die gefühlte Luft bei minus 10.Aber ab März,April,wenn es wieder voll wird an den Stränden,ist diese schöne Zeit vorbei.Das Wasser ist kristalklar und die Luft so sauber,die Strände nur für ein allein.Der Wind heute aus 90 Grad mit bis zu 5 Bft, dort war kein Angeln möglich, deswegen aus den Wind raus soweit das der Seitenwind nicht mehr so stark war.Hoch zur Nordküste auf der West und Ostseite die Buchten durchgefischt und versucht nicht die Beine auf den Glatten Steinen zu Brechen.Alles ging gut , aber Fische habe ich heute noch nicht gefunden .

Noch einige Worte in eigener Sache,die Post von Christian S.aus Niederhausen vom 5 Jan. habe ich heute erhalten.Ja, es ist Traurig aber so ist es .Deswegen sind bei diesen Wetter auch nur ganz wenige am Wasser , weil es SCHWER ist,aber das ist doch der Reiz,die Leidenschaft ,die Herausforderung,die Ruhe ,die Natur.Danke für das Schreiben.Gruß Otto

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 25.Jan.2017

Tag 53 ABREISE  -  erstmal

 

 

So der Abreisetag heißt ja meistens packen, packen,packen. Jörg und ich sind aber noch ein wenig angeln gewesen. Ich habe 2 silberne im Kraut verloren, schade denn die Eine war gut im Futter und hatte sicher ihre 1,5 Kg. Die schwarze mit ca. 3 Kg und Laichhaken, habe ich natürlich raus bekommen. Das war wieder verkehrt herum. Die muss sich aber beeilen, um am Laichgeschäft noch teilnehmen zu können.

Jörg war wieder an der Westküste unterwegs und hatte noch 2 Grönländer, die aber auch wieder schwimmen durften. Nachdem dann auch wir Alles eingepackt und die Häuser geputzt hatten, haben wir uns zu einem Abschlußburger Menue getroffen und sind danach zu Fähre. Die Überfahrt lief, wie gewohnt, Problemlos. Für Stefan und Jörg wird es sicher eine längere Bornholmfreie Zeit. Wenn gerade Jörg es denn so lange aushält :-)

Ich habe natürlich einiges zu erledigen, nachdem ich fast 2 Monate auf Bornholm war. Aber der Plan für die Rückkehr steht schon, und das soll schon sehr bald sein. Die ruhigen Minuten und vielleicht ja auch mal Stunden werden wir nutzen, um noch ein paar Bilder oder Videos zu bearbeiten. Also viele Grüße an Alle, die ich getroffen habe und an Alle, die hier die Berichte lesen. Ich bin bald wieder mit täglichen Berichten da.

 

50 Tage Bornholm Angeln auf Meerforelle  vom 03.12.2016 – 22.01.2017Review

  • 50 Tage die Leidenschaft des Meerforellenangelns spüren
  • 50 Tage der Herausforderung stellen, jeden Bruchteil einer Sekunde bereit sein für den Moment, wo der Fisch beißt
  • 50 Tage voller Vorfreude auf den Angeltag
  • 50 Tage morgens die erste Entscheidung treffen, wo man startet
  • 50 Tage morgens bei jedem Wind, Wetter und Temperatur zum Wasser starten
  • 50 Tage diesem Wind, dem Wetter und den sinkenden Temperaturen trotzen
  • 50 Tage im Einklang mit der Natur
  •  50 Tage am Fisch oder mal mehr und mal weniger
  • 50 Tage immer auf der Suche
  • 50 Tage dem Fisch hinterher gefahren oder auch davon oder ihm begegnen
  • 50 Tage insgesamt 4800 KM auf der Insel zurück gelegt
  • 50 Tage abends die Frage:“ waren die Entscheidungen heute richtig, oder wäre anders besser oder noch besser gewesen?!“
  • 50 Tage mal die Ernüchterung mal die Gelassenheit eines erfüllten Tages
  • 50 Tage an denen ich nicht Alles erreicht oder erlebt habe, was ich mir vorgestellt habe. Die Natur lässt sich zwar zum negativen verändern, so wie wir Menschen es seit Jahren machen, aber sie lässt sich nicht mit Hoffnung und Wünschen bestechen. 
  • 50 Tage die Chance den besonderen Fisch zu fangen, der noch größer ist als der letzte.
  • 50 Tage sind eine lange Zeit und viele kommen auf die Insel mit der Vorstellung, es in nur einem  10tel zu schaffen. Und die meisten  Träume werden dann durch die Realität eingeholt. Ich kann es nur immer wieder wiederholen. Das Watfischen auf Meerforelle und gerade auf Bornholm ist nichts für Leute, die sich nicht bewegen wollen und sich nur bei Sonnenschein nach draußen wagen.

Aber für diejenigen, die das Angeln hier kennen und lieben, ist es eine unvorstellbar schöne Sache um die Zeit zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht für den Ein oder Anderen sogar die schönste…

 

Otto Gneist &Co

 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 24.Jan.2017

Tag 52

 

 

Das war der letzte volle (Angel)Tag heute auf Bornholm. Frieda, Doro, Stefan und Jörg werden morgen mit mir abreisen. Für sie startet dann eine längere Zeit ohne Bornholm. Ich bin ja bald wieder da,wenn Alles so läuft, wie ich es geplant habe.

Der Wind brachte heute mehr Unruhe ins Wasser als gedacht, das hat die Stimmung gleich gehoben. Wir drei trafen uns in Levka, Stefan und Jörg waren allerdings schon fast durch, als ich ankam. Fisch hat es bei Niemanden dort gegeben. Die Beiden sind dann weiter im Westen und Norden unterwegs gewesen. Nachdem ich in Hellig Peder auch keinen Erfolg hatte versuchte ich es etwas weiter südlich. Da kam dann endlich eine oder zwei goldene Stunden. Ich hatte Biß auf Biß. Es kamen ein paar Grönländer ans Ufer aber auch 2 richtig schön Fette 2 Kg Meerforellen. So einen Abschluß wünscht man sich....Oder doch nicht. Denn der macht den Abschied natürlich auch wieder schwer. Aber es ist ja nicht für lange.

Heute habe ich trotzdem rechtzeitig Schluss gemacht, ich werde einen Großteil meiner Sachen packen, damit ich morgen vielleicht noch ein wenig zum Angeln komme. Jede Minute soll genutzt werden :-) 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 23.Jan.2017

Tag 51

 

 

Der Wind, der Wind, der Wind. Der hat uns heute wieder einmal schwer beschäftigt. Er war nämlich kaum spürbar. und wenn, aus leicht nördlicher Richtung. Da fällt es schwer Entscheidungen zu treffen, aber es fällt leicht falsche zu treffen. Ich hatte heute einen Angelgast bei mir. Daniel aus Klemsker. Er ist vor 6 Jahren mit seiner Frau hierher ausgewandert. Nebenberuflich betreibt er einen Angelkutter, der von Nexø ausläuft. Fans von der versteckten Kamera werden ihn vielleicht wieder erkennen:

 

http://mediathek.daserste.de/Verstehen-Sie-Spa%C3%9F/Der-hat-s-verdient-Der-Fischkutter/Video?bcastId=437898&documentId=38633158

 

Wir trafen uns Hvide Odde, wo die Bedingungen auch gut waren, was aber wie so oft in letzter Zeit keinen Fisch interessiert hat. In Levka konnte Daniel dann auch schon seine Meerforelle fangen. Wahnsinn. So einfach ist es, wenn man sich keine Gedanken vorher macht. In Hellig Peder konnten wir beide dann noch nachlegen. Es kamen nicht die Wahnsinns Fische raus, aber es waren ordentliche silberne Meerforellen um die 50cm. Dann überlegte ich, wo wir noch hinfahren könnten, und als wir dann an der Salene Bucht ankamen, trafen wir Stefan und Jörg dort. Sie hatten sich dort gerade über die Steine zum....Fisch...naja....zu kleinen Fischen gekämpft. Etwas brauchbares war nicht dabei. Und an der Westküste hatten sie zuvor auch nur braune Fische fangen können. Daniel und ich versuchten es dann noch zum Abschluß in der Salene Bucht, hatten aber keinen Fisch Kontakt mehr dort. Anschließend trennten sich unsere Wege. Daniel schien ein wenig Matt vonden ungewohnten Bewegungen durchs Wasser, durch den Sand und über Steine, glatte Steine. Ich warte auf einen günstigen Termin, wo ich bei Daniel mitfahren kann. Ich habe mich dann bei Stefan und Jörg zum Abendessen eingeladen. Nachdem wir vollgefuttert waren, schmiedeten wir vorsichtig unsere Pläne für morgen... der Wind, der Wind, der Wind.....  

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 22.Jan.2017

Tag 50

 

 

So heute ist der 50. Tag auf Bornholm erreicht und jetzt ja auch schon fast vorbei. 50 Tage auf einer Wunderschönen Insel. 50 Tage auf der Jagd nach den Meerforellen. Derzeit arbeite ich an einem kleinen Fazit, welches ich dann demnächst hier veröffentlichen werden. Heute kam der Wind etwas schwach daher aus westlicher Richtung. Ich habe erst mal vor der Haustür abgefischt und gehofft, dass die Fische endlich hier zurück gekommen sind. Fehlanzeige. Also ging es weiter Richtung Süden... Boderne! Wie oft hat sich der Fußmarsch schon Richtig gelohnt...wie oft auch nicht. Ich bin das ganze Gebiet abmarschiert, aber überall war das Wasser braun, überall unbeangelbar. In  der Hoffnung, dass es bei Sosse Odde besser ist, habe ich mich dann dahin auf den Weg gemacht. Aber da sah es nicht besser aus. Zwischendurch meldete sich Jörg, dass es am Bro Riff auch nicht besser aussieht. Aber der Süden muss doch etwas bringen. Ab nach Sommer Odde. Da war ich am Fisch, zumindest an Einem....solange bis die Schnur des Sbirolinos nachgegeben hat. Das war es mit dem Fisch. S C H A D E aber auch. Jörg machte Druck, er hatte schon eine dicke Ü50 fangen können und eine noch bessere im Westen verloren.  Also wieder die Insel rauf Richtung Rønne, aber es sollte nicht sein. Es muss doch was gehen, ich gebe nicht auf und versuche es nochmal in Arnager. Die Bedingungen stimmen, meine Motivation auch. Das war es dann aber auch. Ich beende den Tag dann und höre von Jörg noch, dass er noch so eine schöne Meerforelle ......im Drill verloren hat. Ärgerlich für ihn. Er ist auch nicht ansprechbar... :-) :-) Aber immerhin hatte er einen schönen Erfolg! Der Wind soll so bleiben, wir bräuchten eigentlich etwas mehr, um sicher zu sein, gute Bedingungen zu bekommen.  

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 21.Jan.2017

Tag 49

 

 

N E B E L

Heute war  Alles grau, außer am Abend da ist  es schwarz. Die Sichtweiten lagen bei 100m. Die Sonne hat es nicht einmal versucht durch zu kommen. Wir haben natürlich wie immer A L L E S versucht um an den Fisch zu kommen. 

Der Wind sollte ja mit 2 Bft aus nördlicher Richtung kommen, naja 2 Bft ist erstens nicht viel und zweitens war gar kein Wind. So mussten wir uns mit der „Alten Welle“ begnügen. Der Wind ließ gegen 2 Uhr heute Nacht nach und nahm die Wellen gleich mit. Da war nicht mehr viel heute. Ich bin schon im Dunklen in Arnager gestartet. Da waren noch gute Bedingungen, die ließen aber immer mehr nach. Das Riff in Arnager ist derzeit durch die Stürme total versandet, vielleicht lässt sich deswegen kein Fisch mehr dort blicken.

Über die Strände Galløkken, Rønne Riff, Næbbe Odde und Levka hat es mich  dann nach Hellig Peder getrieben, wo ich Stefan und Jörg getroffen habe. Da konnten wir uns erstmal beraten. Jörg war gerade im Drill einer 50er brauen Forelle. Während ich nur eine braue in Næbbe Odde vorweisen konnte haben die Beiden den Tag schon gut genutzt. Jeder hatte eine silberne Ü55 im Gepäck und einige Bisse im Drill verloren.  Dazu kamen noch ein paar braune, die wieder schwimmen. Im Gegensatz zu den brauen Meerforellen, die ein paar Dänen in ihren Plastiktüten hatten… naja… Ich bin dann von dort noch zu Hasle Nord gefahren und…. Ja U N D…. ja U ND so ein Mmmmmis….t.. Ich hatte ein wirklich schönes Prachtstück am Haken. Und an so einem Tag, wäre es wirklich so schön gewesen einen schönen Abschluss zu haben. Stattdessen gibt’s einen Abschied. Denn die Meerforelle hat sich kurz vorm Ufer los reißen können. Naja ich ärgere mich noch ein wenig…und ein wenig länger und sie freut sich mir entkommen zu sein.

Morgen soll der Wind aus südlicher Richtung kommen, schauen wir mal wo es uns hintreibt. Die Wassertemperaturen sagen, dass es ab Rønne noch 4 Grad sein sollen.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 20.Jan.2017

Tag 48

 

Der Wind hat doch ein wenig nach gelassen und die Wellen etwas an Kraft und größe verloren. Leider zeigten einige Strände dann, was sie an Kraut im Wasser zu bieten haben oder waren trübe wie die Tasse Kaffee am Morgen. Irgendwie scheinen die Fische aber die direkten Wellen zu meiden. Das beobachten wir jedes Jahr, aber dann war sowohl die Luft als auch das Wassen viel kälter. So haben wir heute sehr viele Strände abgefischt oder eben auch nicht "gefischt". Vom äußeren Süd- Westen bis hin zum äußeren Nord- Westen war alles dabei. Leider konnten wir nur ein paar Grönländer dazu bringen uns an den Strand zu begleiten. Hmmm wir bleiben dran. Morgen soll der Wind auf Nord- Westen drehen. Das wären   ähnliche Verhältnisse, allerdings nur mit 2 Bft. Da hoffen wir mal, dass noch Wellen von heute übrig sind, damit ausreichend Bewegung im Wasser ist. Irgendwann wendet sich das Blatt wieder zu unseren gunsten. 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 19.Jan.2017

Tag 47

 

Die Verhältnisse waren so knallhart wie gestern. Der Wind kam nur aus West pur. Das Problem ist dabei, man kann nur genau  im Wind oder komplett ohne Wind. Wenn man ihn seitlich nimmt, kommt sofort ein Bogen in die Schnur, welcher die Köderführung schwierig macht und die Strömung drückt den Köder seitlich weg. 

Ich versuchte es in Arnager, Lufhaven und Hotel. Da ich bis auf eine Braune nichts fangen konnte, wollte ich es in Hvide Odde versuchen, aber da kamen mir Jörg und Stefan schon mit langen gesichtern entgegen. Also entschloss ich mich nach Salene zu fahren. Wo ich ja vor nicht allzu langer Zeit im Fisch stand. Da ja auf der Insel Anglermäßig Jahrmarkt ist, waren schon einige dort. Ich fischte mich von der Bucht hoch Richtung Gudhjem. Aber nix. 

Die Straße nach unten ist seit kurzem auf halber Strecke gesperrt. Das scheint auch vernünftig, es würde wegen dem noch vorhandenen Eis eh keiner mehr hoch kommen. 

Jörg und Stefan versuchten sich an der West- und Nord Küste. Levka, Vang, Hvide Odde &co. Allerdings auch ohne Erfolg. 

Solche Situationen benötigen drastische Maßnahmen, also machten sie sich auf den Weg zu Bro Riff. Es kamen ihnen am Parkplatz schon 2 Angler entgegen. Der Eine hatte immerhin eine schöne 60+ gefangen. Das machte Hoffnung. Auf dem Weg zum Riff mussten sie dann feststellen, dass sie nicht alleine waren. Es tummelten sich bis zu 10 Angler dort. Zwar ist das Gebiet groß genug für einige Angler, macht aber die Aussichten auf Erfolg eher klein. Somit ging auch für sie der Tag zu ende und wir trafen uns in der Burger Bude, wo der Erfolg noch nie ausgeblieben ist.

Morgen soll so werden wie heute, lohnt es sich überhaupt auf zu stehen....also zumindest kann man es nur eindeutig sagen, wenn man es probiert hat.

wie gesagt, die Internetseite und die Berichte werden unverändert weiterlaufen.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 18.Jan.2017

Tag 46

 

Der Wind sollte eigentlich laut Prognose von gestern mit 3 Bft von Westen mit ein wenig südlichem Einfluß kommen. Das waren keine 3 Bft und auch keine 4 und bei 5 kann man sich vielleicht einigen, aber eher 6. Die Wellen waren stark, sehr stark. Dazu später mehr. 

Ich bin in Arnager gestartet, viel Welle und sauberes Wasser aber keinen Kontakt.

Also ab nach Sose aber hier wurde das Wasser schon dreckig, was sich bis Boderne  auch hinzog. Da muss man überlegen, was man macht. Ab nach Balka, der Wind könnte über die Bucht drücken und für ausreichend Bewegung im Wasser sorgen. Aber wenn einem am Parkplatz schon 5 erfolglose Angler entgegen kommen, sieht man wenig Sinn, es da noch zu probieren. Na einem weiteren Stop wollte ich es in Salene noch probieren, doch da kamen mir die selben Gesichter schon wieder entgegen. So endete mein Tag erfolglos und ich muss den Erfolg von gestern noch ein wenig hoch halten. 

Jörg und Stefan versuchten es an der West- Süd- West Küste. Nachdem sie in Hasle nicht über die Welle kamen, war der nächste Stopp Levka. Eigentlich dachte Jörg, dass da sicher Ramba Zamba ist, aber sie waren alleine dort. Jörg entwischte die erste schöne Meerforelle im Drill grrrr. Man weiß, wenn die Forelle im Drill nur ihren Schwanz ab und zu zeigt, dann ist sie größer. Aber sie schwimmt noch herum. Den dritten Biß konnte er dann verwerten und zog eine 45er aus dem Wasser, immerhin. Die Strände Sorthart und Hvide Odde waren ausgebucht und Hvide Odde mit "Warte Liste". Also ging es Richtung Lufthaven, wo die Wellen sich voll ausgetobt haben. Als Watfischer stellt man sich ja sehr gerne auf Steine, um mehr Überblick zu haben und um besser angeln zu können. Der Aufstieg ist meistens auch nicht das Problem, aber das runter. Das wußte Jörg auch schon bevor er den Stein bestieg. So wartete er schön die Wellen ab, wußte aber trotzdem nicht so genau wo er da hintritt. Er kam leicht ins schwanken und im Kopf schon beider nächsten Welle, die gleich kommen....da war sie auch schon und zwengte in komplett zu Boden. Nur der Kopf schaute noch heraus, und stellte erst mal fest, ob das Jemand gesehen hat, kurz danach kam ihm auch die zweite Welle über den Kopf. Es ist ihm nichts passiert und durch die guten Sachen, ist er auch komplett trocken geblieben. Aus war auch nicht wirklich gefährlich. Nur der Watstock machte einen 60 Grad Bogen. Der wurde wieder gerichtet. Also fischte er weiter und konnte noch einen 55cm silber Barren dem Wasser entlocken. Schönen Erfolg. 

Morgen sollen die Bedingungen ähnlich werden, schauen wir mal, wie wir uns damit einigen können.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 17.Jan.2017

Tag 45

 

Der Wind hat uns heute komplett im Stich gelassen, so blieb uns das Hoffen auf die "Alte Welle" von gestern. Aber da war auch nicht mehr viel von zu sehen. Ich startete in Ypnasted, da waren die Bedingungen noch so einigermaßen, das hat die Fische aber nicht interessiert und waren an einem anderen Ort. Ich habe mich dann mal nach Salene runter getraut, da hatten wir uns vor ein paar Jahren ja mal schön auf dem Eis fest gefahren. Da Jörg heute zum Schieben nicht an Bord war, bin ich auf der halben Ebene stehen geblieben. Da hatte ichschon genug Mühe wieder hoch zu kommen. Ganz runter ist niemand gefahren, der würde da garantiert auch immer noch stehen. Ich habe die ganze Salene Bucht abgefischt... bis ans äußere Eck. Auf dem Rückweg machte ich dann nochmalauf dem großen Steinriff halt und wollte es nochmal wissen. Da hat es dann auch schön geknallt. Beim ersten Wurf gleich ne braune und kurze Zeit später die beiden schönen silbernen Meerforellen, wobei die Eine Ü70 ist und heute Abend gleich zu "Graved Lachs" verarbeitet wird. Es waren dann noch ein paar braune an der Stelle, die ich nach dem 6. Fisch einem Dänen überließ, der schondarauf wartete, dass mir die Puste ausgeht. Er bedankte sich dann auch und ich fischte an seinem Stein weiter. Gleich im ersten Wurd hatte ich dann da auch einen braunen Fisch. Er wird wohl nicht richtig schlafen können. 

Jörg probierte es an der Stelle vongestern nochmal und die Würfe 3 und 5 brachten jeweils 2 braune Forellen der 50er Klasse. Er versuchte es zwar noch den ganzen Tag an der Nord Küste, aber bei den Bedingungen, war die Spannung nicht hoch zu halten. Er fischte das gesamte Gebiet der "Pissbæken" ab. Aber außer einem Nachläufer, der bei 3 oder 4 Würfen seiner Fliege hinterher schoß, wollte sich kein Fisch mehr beim ihm blicken lassen. So bleibt zu hoffen, dass der Wind morgen mehr aufdreht und uns bessere Bedingungen beschert.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 16.Jan.2017

Tag 44

G R E N Z E N sind geöffnet. Endlich ist es soweit und die eingeschränkten Schongebiete dürfen wieder beangelt werden. Da sich das wohl heute Jeder dachte, der auf Bornholm schon mal eine Angel in der Hand hatte, habe ich mich von den Gebieten auf der Ostseite fern gehalten. Stattdessen habe ich mich vor meiner Haustür erstmal ausgetobt. Leider konnte ich nur braune Fische dort fangen. Aber es riecht nach Fisch... nach viel Fisch. Die Fischer haben das gesamte Gebiet um Arnager mit Netzen dicht gepflastert. Das ist ein sicheres Zeichen, dass was kommt.  Danach habe ich mich die Westseite über Galløkken, Levkaund  und Hellig Peder hoch gefischt. Aber es wollte kein Ostsee Silber beißen.

Stefan und Jörg, wollten in die Welle und haben sich auf den weg nach Døndalen gemacht. Doch bereits beim Vorbeifahren war zu erkennen, dass da unten Jahrmarkt ist. Es schien als würden da einige Angler kampieren. Also zur nächsten Stelle, Offergard war gestern bei ihnen eine Nullrunde und wurde ausgelassen. Also stand Røsted auf dem Programm. Da auch hier die Schonzeit Pause macht ging es hinab. Bereits der zweite Wurf brachte Jörg Fisch. Also die Nullrunde von gestern vergessen. Zwar war es wieder nur eine Braune um die 43cm, aber sie motiviert natürlich weiter zu suchen. Aufgrund des hohen Wasserstandes kam Jörg nur nicht ganz dorthin, wo er hin wollte. Und es kam kein Fisch mehr bei Stefan oder Jörg an den  Haken (in Røsted). Weiter ging es Richtung Süden. Stefan konnte von einer Kaimauer eine silberne Meerforelle überlisten. Jörg hatte da ein etwas anderes Erlebnis. Zunächst müssen wir mal seine Philosophie erklären. Bei ihm kommt es in erster Linie auf den Augenblick  an, wo ein Schlag durch die Rute geht und man feststellt " F I S C H ! ! ! " Wenn er diesen dann noch sicher landen kann, oder hätte können ist es bei ihm zweitrangig, ob er silber ist. Natürlich fängt er lieber silberne Fische. Aber in erster Linie zählt es den Fisch überlistet zu haben und den Moment des Bisses gespürt zu haben. Das Erlebnis ist ihm dann auch gründlich widerfahren heute. Er hatte in einer guten Stunde 10 Meerforellen an einer Stelle. Davon eine Ü70 und 5 Ü60. Ärgerlich war es zwar schon, dass sie alle braun waren, aber was für  tolles fischen. Er hätte auch schon gerne früher eine Pause gemacht, aber wäre er aus dem Wasser gegangen, wäre sein Platz weg gewesen, denn es waren einige Dänen sehr scharf darauf. Als Stefan endlich seine Zeichen bemerkte konnten sie sich "abklatschen" und nach Jörg's (dringender) Pause fingen sie noch die Ein- oder andere Forelle, wobei auch 3 silberne dabei waren. Der Spuk war dann auch bald wieder vorbei, so ist es ja dann immer. So hatten die Beiden also einen wunderschönen Angeltag mit viel Sonne und mit viel Fisch. Morgen wird Stefan eine Familie Pause einlegen und Jörg und ich werden den Fisch wieder suchen und auf das Ostsee Silber hoffen. 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 15.Jan.2017

Tag 43

Beste Bedingungen, Wind aus 10 Grad mit 3-4 Bft, kein Frost, aber die Sonne hat es auch nicht geschafft. Mit Schnee fing der Morgen an, Stefan und Jörg haben sich auf die Nord-Osttour und ich auf die  Süd-Osttour gemacht.Das Wasser auf der Südseite immer noch versandet und ohne Welle, in Balka war kein Angelplatz mehr zu bekommen .In den Buchten der Ostseite, herrschten gute Voraussetzungen, dort konnte ich nur Untermaßige Grönländer und 4 Absteiger bis 65 cm  auf Fliege anlanden, die alle noch geschont sind. Ab morgen sind die Schongebiete aufgehoben, ( ausser die Ganzjährigen )aber die Schonzeit für Braune Fische gelten noch bis 28.Feb. Dann kamen mir Stefan und Jörg entgegen. Heute konnten die Fische Jörg nichtfinden. Kaum zu glauben,  aber nun war es denn mal soweit. Jörg’s Erklärung dazu, wenn die Bayern 20 mal in  Folge gewinnen, wartet auch Jeder auf die Niederlage. Die meisten sind sowieso froh wenn sie verlieren und die Bayern sagen sich, jetzt ist der Zeitpunkt endlich erreicht und wir können von vorne anfangen mit dem Zählen. Wichtig ist es, dass man wieder in Tritt kommt. Er konnte seine Bisse nicht verwerten, auch wenn ein paar100%ige dabei waren J Stefan hatte ein wenig mehr Glück und konnte eine dicke Meerforelle fangen, sie war zwar bestens im Futter, aber leider mit der falschen Farbe gekleidet. Eine untermaßige und ein paar Fehlbisse machten seinen Tag komplett. Die beiden machten heute etwas früher Feierabend. Fritten waren wichtiger als Fisch :-) Und Jörg hatte in Ypnasted den Selbstversuch unternommen. Die Risiken und Nebenwirkungen bei einer Wathose mit Reißverschluß.ins Wasser gehen, den Wellen entgegen und dann über eine Terperatur Antivalenz fest zu stellen, dass der Reißverschluß unten ist.

 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 14.Jan.2017

Tag 42

Der Rückkehrer.

3 Wochen hat Jörg es ohne Bornholm ausgehalten, nun ist er wieder hier. Er hat Stefan und Stefa's kleine Familie gleich mit gebracht. Die kleine hält die Beiden gut auf trapp. Nachdem sie Alle eine zumindest vom Wetter ruhige Überfahrt hatten, hat Jörg sich gleich an den Strand zum Angeln geflüchtet. 

Jörg hatte ja zuletzt wirklich richtig gute Wochen hier erlebt und man konnte davon ausgehen, dass das sicher nicht so weiter geht. U N D Das ist auch richtig. Richtig ist Das. Richtig gut daneben gegriffen. Die Würfe 6 und 10 im Jahre 2017 brachten gleich schon wieder Fisch. Zwar war die Erste Mitte 50er braun und die zweite ein Grönländer der Mitte 40 Klasse aber der Erfolg war da. Und es gab auch noch ein paar andere maßige Grönländer, die alle wieder schwimmen. Eine Schöne hat er noch vorne im Kraut verloren. Er ist nach wie vor im Lauf...man kann sich schon fragen, ob er die Fische sucht oder sie ihn (kleiner Spaß). 

Nachdem Arnager endlich wieder befischbar war heute, habe ich diese Chance gründlich genutzt und fischte jeden cm ab. Eine shöne Meerforelle konnte der Fliege nicht widerstehen, allerdings hatte sie das verkehrte Kleid an (braun). Mein eigentliches Vorhaben danach war Boderne, denn ich wollte diese Strände nach gefühlten Wochen endlich wieder beangeln. Aber bereits in Sose Odde angekommen, war mir klar, das die Strände weiter südlich alle noch nicht wieder sauberes Wasser hatten. So bleibt die Aussicht auf morgen, wo sich der Wind wohl Richtung Norden  dreht und alles wieder auf Null setzt.

 

 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 13.Jan.2017

Tag 41

Irgendwann will man den Wind nicht mehr,obwohl man weiß das man ihn braucht.Die letzten Wochen war ja ständig über 6 Bft,und immer aus einer anderen Richtung.Deswegen war die Nachricht ,das es heute nur 4 Bft werden sollen sehr erfreulich,dann auch noch aus 150 Grad,auf 10 Grad drehend,mit Regen und Hagelschauer,also nicht mehr so Kalt.Früh auf nach Balka,in die Welle , die keine war.Für zwei Grönländer war die Polar Magnus unwiederstehlich,und eine von gut 3 kg ging im Sprung verloren.Danach ging lange nichts mehr,zum Mittag nach Norden gewechselt,aber auch hier ist der Wind kein Wind geworden ,ich fische die Bucht durch,doch kann nur eine grosse Braune die mir einen langen Drill an der Fliege liefert anlanden , und nach den lösen wieder ins Wasser zurücksetzen.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 12.Jan.2017

Tag 40

Die Windstärke ist geblieben,8 Bft aus 260 Grad,und Wasserstand minus 30.Ich treffe mich mit Sven und Jan,wir machen uns gleich aus den Wind und fahren nach Süden, Sommer Odde,Wasser zu Sandig,Broens Odde das selbe,weiter Balka,hier sieht es gut aus ,wir machen uns ans Wasser ,schon wenige Würfe später , alle am Fisch.Ich mache mich auf um noch in die Buchten zu Fischen,was mir 4 Absteiger auf Fliege bis 65 cm brachte,die wieder schwimmen.Dann treffen wir uns nochmal , fahren zusammen nach Ypnasted und machen einige Versuche, ohne erfolg.Ich versuche noch die Buchten im Norden ,was mir noch ein schönen Fisch brachte .Danke nochmal an Sven und Jan für die Spende ,zwecks Web-seite.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR

11.Jan. 2017

Tag 39

Heute , die Frage, angeln oder nicht?bWind aus 190 Grad, 8  Bft, gefühlte 12 Grad Minus, und der Wind soll mehr werden. Das Wasser ist wieder sauber geworden vor der Haustür, Arnager. Also ich werde es versuchen, und Angel vom Hafen aus in die Bucht von Arnager, aber hier sind die Windböhen so stark das ich aufpassen muss nicht vom Steg geweht zu werden. Fahre über die Insel nach Nord-Ost, in den Höhenlagen im Wald liegt noch sehr viel Schnee. Auf der Nord-Ostseite ist es sehr still und wenig Wasser, Wasserstand heute Minus 25 , ich versuche es; aber erfolglos 3 Buchten durchgefischt, mit Fliege und Blinker. Rückweg an der Küste lang, in Aarsdale bleibe ich an der Bucht und Fische mich über die Felsen weiter in den Windschatten, bis zum Riff. Dort stehe ich im Fisch , aber ich kann nur 1/3 anlanden, Quote erfüllt, dann wird der Wind immer mehr und es kommt ein Schneesturm, ich mache mich auf den Weg, dass ich aus den Felsen rauskomme, bevor man nicht mehr sieht wo die Löcher sind, dann auf dem Heimweg, brauche fast 2 Std.wo ich sonst nur 25 min. benötige, Schneeverwehungen. 

 

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 10.Jan.2017

Tag 38

Gezwungen durch den Wind sind wir auf der Ostseite in den Buchten mit sauberem Wasser zum Angeln unterwegs. Teilweise sind die Felsen noch vereist, und der harte Wind drückt die Welle in die Buchten, und um diese auszufischen muss man wie ein Geisbock über und durch die Felsen laufen. Dann von weiten kommen zwei mit Uniform in die Bucht von Svenskehaven, Fischereiaufsicht, und die Papiere werden kontrolliert! Nach einem kurzen Gespräch geht es weiter, Malkvaern, Hullenakke, Grisby, Vigehavn viele Buchten die ich schon lange nicht mehr befischt habe. Zwischendurch treffe ich Sven mit sein Kumpel, der grade sein Fisch im Drill verloren hat, und die auch in die Buchten wegen dem Wind ausgewichen sind. Gruß nach Lüneburg. Hoffe, dass sie auch noch an ihren Fisch gekommen sind, so wie ich. Die Tage werden auch schon länger und der Vollmond steht vor der Tür, was ich dann feststellen musste,wie spät es schon war. Morgen ist mit noch mehr Sturm zu rechnen, also werde ich wieder in die Buchten fahren.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 9.Jan.2017

Tag 37

Der Tag heute mit viel Wind und Regen , alles in Grau und Kalt, die Sonne nicht zu sehen. Das Wasser wird und wird überhaupt nicht mehr sauber, die ganze Süd-Westküste ist versandet, das Wasser von Grau bis Braun. Die Sandstrände sind einige meter breiter geworden und Riffe sind verschwunden unter Sand. So hab ich heute mal eine Angelpause gemacht, morgen mehr Wind, da werd ich einfach mal auf die Nord -Ostseite fahren, da ist das Wasser sauber, aber keine Welle ,hoffe aber auf Fisch.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 8.Jan.2017

Tag 36

Da ich gestern ja die Strände anschauen konnte, hatte ich für heute einen  MASTERPLAN. Früh los, da wir heute kein Wind hatten musste die Alte Welle herhalten, runter in den Süden; Sommer Odde, ich bin allein, mich wunderts, wo sind die alle. Doch es dauerte nicht lange, da stürmten sie auf Sten Odde, Kodtonden los.Einen Biss konnte ich nicht verwerten, einen Erfolgreich anlanden. Die Welle war leicht, und man konnte zeitweise ohne Handschuhe Angeln. Zum Nachmittag wechsel nach Hellig Peder, da konnte ich leider den Fisch des Tages nicht in den Kescher bekommen. Heute der letzte durchgang vom Kystcup, 19 Fische sind gemeldet worden, da sieht man wie schwer es zur Zeit ist .

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 7.Jan.2017

Tag 35

Schon der Blick aus dem Fenster, machte den Plan A  zunichte. Wind aus 220 Grad mit 6 Bft , 9 Grad minus und es sollte heute keine Sonne zu sehen sein, dazu kein Wasser, das was noch da war, hat sich wieder in eine Braune Brühe verwandelt. Vor 10 Uhr ging gar nichts mit Angeln, zu kalt, und dazu hat das Schneetreiben eingesetzt. Selbst bis nach Balka war das Wasser versandet, so habe ich noch mal die Ostseite aufgesucht, wo gestern noch 2 m Welle war ist heute schon wieder Totentanz, das Angeln in den Felsen und Buchten war zu gefährlich, da alles überfroren und mit Schnee bedeckt war. Also haben wir heute nur eine Inselrundfahrt gemacht und die Strände angeschaut. Morgen wird wieder alles anders, hohes Wasser, kein Wind, und der letzte durchgang vom Kystcup.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 6.Jan.2017

Tag 34

Alles weiß draußen, minus 8 Grad, Wind 5 Bft abnehmend auf 2 Bft und drehend von 20 Grad auf 330 Grad, Wasserstand immer noch plus 50. Das Wasser auf der Westseite ist immer noch versandet. Auf nach Sten Odde, da war schon wer, Richtung Sommer Odde hochgefischt, die Welle noch voller Kraft, das Wasser sauber, die Ringe leicht vereist aber es ging gut. Zum Mittag wurde es in der Sonne immer wärmer, was für Balka Voraussetzungen sind mit Welle, aber nichts ging. Abstecher nach Ypnasted, hier noch richtig Welle bis 2 m, aber auch nichts mit Fisch, und so neigte sich der Tag schon wieder dem Ende, denn mit dem Untergang der Sonne wurde es gleich Kalt .

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 5.Jan.2017

Tag 33

Die Nacht gut überstanden. Das Meer hat die ganze Nacht am Hafen und der Böschung vor meinem Fenster schwer gearbeitet. Sandstrand, das war mal. Der Wind wie gestern, aber nur noch mit 7 Bft, dazu minus 12 Grad, die Wellen auch nur 3,5 m hoch. An Angeln war heute nicht zu denken, kein Zugang zu den Stränden, das Wasser immer noch zu hoch, und alles braune Brühe, nur langsam geht es zurück. Jetzt sieht man erst mal wieder, was so an den Stränden aus dem Meer angespült worden ist .

Der Starke Wind aus Nord hat aber auch wieder den Vorteil, das der Wasseraustausch in der Ostsee bis ins Gotlandbecken mit Frischen salzhaltigem Wasser stattfindet.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 4.Jan.2017

Tag 32

Nur der mit dem Meer, der Natur und dem Wind im Einklag war, hat sich heute zum Fischen ans Wasser getraut. Orkanartige Windböen mit bis 85 Std.Km, Hagel und Schnee und die Wasserstand Vorhersage, war mit dunkelrot bis Violett schon sehr beängstigend, 1 bis 1,5 m sollte der Wasserstand steigen. Der Wind von 290 Grad auf 10 Grad drehend. Die gesamte Nord, -West.-Südseite bis Sommer Odde war wegen den Windböen nicht beangelbar. Auf der Ostseite waren bis zu 4 m hohe Wellen. Bei Sommer Odde war es möglich aber es war Kraut im Wasser. Bei Balka waren die Bedingungen gut bevor der Wind weiter um die Ecke gekommen ist, den Wasserstand konnte man zuschauen wie er stieg, leider hab ich hier nur 2 Braune ( Absteiger ) an die Fliege bekommen. Das Wasser wurde immer brauner und unbeangelbar, so dass für heute Schluß war. In Arnager angekommen, war da ein Aufstand, alle die was mit den Hafen zu tun hatten waren da, denn der stand schon unter Wasser.Der Wasserstand soll noch steigen.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 3.Jan.2017

Tag 31

Den Sturm haben sie ja schon vorausgesagt, den Schnee nicht . So war heute morgen alles weiß und kalt, der Wind sollte erst so um 13 Uhr kommen, also hatten wir 4 Std. Zeit, um unseren Fisch zu fangen. Der Wind aus 290 Grad auf 250 Gard drehend und dann zunehmend. Hvide Odde angefangen, nichts, Sorthart war natürlich schon von Hans-Erick und Bent besetzt; weiter nach Levka, dort 3 Würfe , zwei Bisse, mit erfolgreicher Landung; 45 und 55 cm. Der Wind legte schon zu, sollte er schnell kräftig werden, würde es in Balka reichen, aber es dauerte zu lange und der Angeltag war schon wieder zu Ende.

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 2.Jan.2017

Tag 30

PAUSE vor dem STURM

BORNHOLM MEERFORELLEN-TOUR 1.Jan.2017

Tag 29

So der erste Angeltag für dieses Jahr ist geschafft. Starkwind, Regen, Grau und Kalt. Alles deutete auf Balka hin, mit Seitenwind aus 240 Grad und bei 6 Bft mit Welle, so war es dann auch , super Voraussetzungen. Aber als nach 3 Std, immer noch kein Biss zu verzeichen war, gab ich auf und wechselte nach Broens, der Wasserstand hatte hier schon wieder das Kraut vom Strand ins Wasser gezogen, also aus der Traum vom Fisch des Jahres. Aber auf dem Rückweg noch mal an Sommer Odde angehalten, hier herrschte volle Welle und der Seitenwind ließ die Köderführung  nur schwer zu, durchnässt und morgen mit neuen Mut gehts wieder ans Wasser, da der Wind auf 360 geht, müsste auf 210 Grad die Alte Welle laufen, schaun wir mal.

BORNHOLM TESTKÖDER sind auch eingetroffen von  TUWOB

 

ANGELMESSE

MAGDEBURG

11.und 12 .11

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wieder ein toter Angler in der Ostsee

zum Artikel in der LN 16.10.17

 

Sponsoren

Der Sommer ist schon vorbei und die Planungen für das kommende Jahr sind im Gange oder schon gemacht. Leider ist die Webseite nicht kostenlos und so geht es wieder auf die Suche nach Leuten, die uns dabei unterstützen, die Seite am Leben zu halten. Also es wäre echt super, wenn ihr Euch wieder beteiligen würdet. Wir zählen auf Euch.

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Fangquoten 2018

 

Nach vielen Spekulationen und Hoffnungen einiger Unverbesserlicher, dass die Fangquoten 2018 wieder fallen, gab es nach langen Verhandlungen einige überraschende Ergebnisse! 

 

>Hier zum Bericht vom NDR

 

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© Otto Gneist