Berichte von der Dezember Tour 2019 und Januar Tou 2020

Kleiner Bericht von Robert und Jack

Robert und Jack (die Münchner) haben es dieses Jahr auf eigene Faust riskiert und haben ebenso mit dem Sturm gekämpft wie Jörg. Sie taten sich schwer bei den widrigen Wasser- und Windverhälnissen, konnten aber trotzdem einige Fische landen und hatten auch einige Kontakte. Tagelang im Sturm gekämpft konnten sie sich unerwartet dann doch noch auf eine goldene Stunde an der Ostküste freuen. Aber auch sie trauern derzeit ALTEN ZEITEN hinterher

Jörg's Januar Tour 2020

Oh so sah es vor 7 Jahren hier am 10.01. aus

Dienstag 20.01. Zehnter  „Angeltag“ und XXter Sturmtag

 

Wieder Sturm aus ….natürlich Süd-West. Ich tat mich schwer das warme Bett zu verlassen, aber es war doch der letzte reine Angeltag. Also raus aus den Federn, auch wenn es etwas später wurde. Der Sturm war noch heftiger als gedacht, so dass die möglichen Stellen noch weniger wurden. Aber eine Stelle hatte ich noch im Kopf. Nach etwas Fahrerei konnte ich feststellen, dass Niemand dort war. Mal Glück gehabt. Nach einigen….nach vielen Würfen dachte ich noch bei mir, dass es doch nicht sein kann, dass dort kein Fisch ist. Gibt’s doch nicht. Doch einer war noch da. Ein guter Biss auf Blinker und ein schöner Drill. Nur nicht verlieren. Ich konnte die Forelle sicher im Kescher landen. Eine schöne 50+ Meerforelle zum Abschluss. Obwohl ich noch einige Mal den Köder Richtung Horizont feuerte, kam kein Fischkontakt mehr zustande.

 

Für den Abreisetag hatte ich mir kein Angeln mehr vorgenommen. Sicher…ein Fehler. Denn was bedeutet Abreisetag???!!! Ja richtig. Sonne und fast spiegelglatte See, bzw. beste Bedingungen. Die Insel zeigte sich ein weiteres Mal von ihrer beste Seite zur Abreise.

Naja ein wieder Kommen ist wohl garantiert.

 

Resümee:

 

Wir hatten wirklich mehr Pech mit dem Wetter als sonst. Es wurde zwar nicht kalt, und wir hatten auch kaum Regen, aber dieser Sturm aus Süd- West machte das Angeln schwer und schränkte die Angelstellen sehr stark ein. Hinzu kam der oft sehr hohe Wasserstand, der es nicht erlaubte auf einige Riffs zu gelangen. So blieben viele Angelstellen ungefischt. Wer weiß, was gewesen wäre wenn…

Zwar hab ich besser gefangen, als noch im Dezember, aber das ist bei Weitem nicht das Bornholm, was ich kennen gelernt habe in den letzten Jahren.

 

Das Video von Angeltag 2

Montag 20.01. Neunter Angeltag

 

Nochmal einen Tag den günstigen Wind nutzen, bevor der nächste Sturm wieder los legt. Es standen viele Strände zur Wahl. Das Wasser hatte sich aber nur wenig zurückgezogen, sodass ein Erreichen der Riffs immer noch nicht möglich war. Wir fingen im Süd- Westen an. Hervorragende Bedingungen. Mich zog es ein Stück Richtung Norden, Stefan fing gleich am Weg an zu angeln. Und es dauert schon 5 Würfe, bis sich ein kräftiger Biss an seiner Rute bemerkbar machte. Ein guter Drill in der harten Brandung und dann hatte er die 67cm Meerforelle sicher im Kescher landen können. Ein prachtvoller Fisch. Super Einstieg in den Tag. Aber hier tat sich nichts mehr. Wir folgten den Ständen vom Westen über den Süden. Überall sauberes Wasser mit sehr guter Brandung. Doch Fischkontakt gab es keinen mehr. Schade. Erst ein kompletter Seitenwechsel brachte den nächsten Kontakt, leider nur sehr kurz. Ein schöne, ich tippe mal Mitte 50er Forelle, griff sich meinen Köder. Aber derschien ihr nicht zu schmecken undsie wehrte sich heftig im Drill. Sie sprang zweimal komplett aus dem Wasser und schüttelte den Köder beim 2. Sprung ab und ich stand leer da.

Für Morgen steht wieder der geliebte Süd- West Wind in gewohnter Stärke an. Der letzte Angeltag dieser Tour wird wieder ein Suchen nach Möglichkeiten. 

Hier ein paar Bilder aus der Vergangenheit. vom 18.01.2014

Sontag 19.01. Achter Angeltag

 

So langsam sind wir im Endspurt. Endlich war uns der Herr des Windes wohl gesonnen. Der anfangs frische Wind aus West war gegen Mittag kaum noch zu spüren. Die komplette West- und Südküste war mit einer sehr guten Welle beangelbar. Lediglich auf die Riffe kam man nicht drauf, weil das Wasser zu hoch stand, aber wir wollen uns ja nicht beschweren.  Es war eine richtig gute Angelei. Der graue Himmelöffnete sich am späten Nachmittag und die Sonne kämpfte sich durch die Wolken. Keine halbe Stunde später war gar keine Wolke mehr zu sehen. So angelte ich bis die Sonne hinter dem Horizont  verschwand. Ich habe bisher noch keine Fische erwähnt, nun ja. Es gab reichlich Fisch. Gleich am Ersten Strand der 5. Wurf brachte einen 50er Absteiger. Hoffnung auf mehr. Dort kam aber nichts mehr. Ein Stück weiter Richtung Süden war es dann bereits der erste Wurf, der Fisch brachte. Gute20cm groß. Auch hier war die Hoffnung auf mehr vergebens. Die nächsten Fische ließen dann bis zum besagten Sonnenuntergang auf sich warten. Kaum näherte sich die Sonne dem Horizont „knallte“ esin der Rute und eine 30cm Meerforelle hing am Haken. Ja richtig wo eine ist….Ich hatte einen kleinen Grönländer Schwarm ausgemacht. ENDLICH. Allerdings erreichte die größte kaum die 40cm. Naja….wie oben bereits erwähnt….. wir wollen uns ja nicht beschweren.

Morgen soll es nochmal mit gnädigem Wind weitergehen, mal schauen, ob wir es besser nutzen können.

Samstag 18.01. Siebter Angeltag

 

Oh man. Man brauchte der Kopf nicht aus dem Fenster halten, es war schon klar. Sturm; aus Süd-West. NATÜRLICH.  Nachdem der Tag eher grau zu werden schien, zeigte sich doch noch die Sonne für ein paar Stunden. Das erhellte nicht nur den Tag sondern auch etwas das Gemüht.

Was blieb anderes,  als die üblichen Stellen an zu fahren, wo das Angeln noch  möglich war. Im Wind tobte die See und in deren Wellen war kein absolut Angeln möglich.  Ich weiß, es hört sich immer gleich an, aber so ist es nun mal. Diese Tour scheinen wir wirklich kein Glück mit dem Wetter zu haben. Es muss doch nicht immer so viel Wind sein und nicht immer aus dieser Richtung. Immerhin keine Nullrunde Heute. Eine ca.40-42er Meerforelle konnte ich mit dem Blinker überlisten, natürlich schwimmt sie wieder. Und schon Morgen ist ein neuer Tag und es scheint….lassen wir uns überraschen. 

Freitag 17.01. Sechster Angeltag

 

Ein geiler Tag….

Schon beim Aufstehen konnte man sehen, dass es ein schöner Tag wird. Kein Sturm. Nur Wind. Er kam aus südlicher Richtung. Alle Strände dort kamen in Frag, auch wenn die ersten beiden Strände im Süd- Westen ausfielen, so gab es kilometerweise super Strände mit großen Wellen und Sonne pur. Das Wasser trotz der aufbrausenden See klar. Das Angeln hat MEGA Spaß gemacht. Der Wind war in der Sonne kaum zu spüren. Fast sanft streichelte er über die Haut.  Es gab nichts zu meckern….NIX? Naja etwas fehlte. Aber nicht lange. Mal wieder beim dritten Wurf an einem Strand im Süden wollte eine Forelle meinen Köder unbedingt haben. Wir stritten uns eine Weile bei der harten Brandung und dann ein Anfall von Übermut bei mir, und sie nutzte den Fehler sofort aus und flüchtete. Ja Blöd. Wenn man sich zu sicher fühlt…. Sie hatte zwischen 55 und 60cm  und war natürlich silber glänzend, damit der Ärger auch wirkt. Und als wenn das nicht genug wäre, so war das der einzige Fischkontakt am heutigen Tag. Zugegeben wirft das Ergebnis natürlich einen Schatten oder lässt den Kontakt nicht in vollem Glanz erscheinen, aber trotzdem war es ein wunderschöner Tag. Als Entschädigung gab es „MAL“ ein kleines Burger Menu. 

Donnerstag 16.01. Fünfter Angeltag

 

Schon in der Nacht konnte man die Wellen hören. Der Wind hatte sich leicht gedreht, er kam jetzt mehr aus West. Aber mit unverminderter Stärke. Also schauen, wo angeln möglich ist. Es war zwar etwas anders als gestern, aber nicht wirklich besser. Die zweite Angelstelle die ichangefahren habe hatte zwar teilweise gute Bedingungen, brachte aber weder Biss geschweige denn Fisch. Also weiter suchen. Auf dem Weg nach „Fanggründen“ fuhr ich Døndalen vorbei, wo das Angeln ab heute ja wiedererlaubt ist. Es herrschten zwar in meinen Augen schlechte Bedingungen, aber unten am Strand saßen einige Angler im Kreis und feierten wohl er die Stranderöffnung als ihren Fang. Mit trieb es weiter Richtung Salene. Dort angekommen, musste ich unten feststellen, dass kein Platz mehr ist für ein Auto. Also gleich wieder umgekehrt und den Bergwieder rauf. Eine kleine Angelstelle hatte noch wirklich super Bedingungen  und gleich beim ersten Wurf ein kräftiger Ruck in der Rute. War das ein Biss?! Oder Hänger?! Zweiter Wurf. Gleich nochmal dieser Ruck aber mit dem eindeutigen Zeichen eines Bisses. Leider zu wenig Zeit um ihn in einen Drill zu überreden. Mehr passierte leider nicht.

Auf dem weiteren Weg meines heutigen Roadtrips hatte ich keinen Kontakt mehr zum Fisch, obwohl es noch gute Bedingungen gab. So endete der Angeltag beim Bäcker und einem leckeren Stück Kuchen und Rumkugeln.   

Di Windstärke soll sich nicht wirklich verändern, aber er soll komplett auf Süd drehen. Schauen wir mal, was wir damit anstellen können.

Mittwoch 15.01. Vierter Angeltag

 

Der Wind hatte heute Morgen nicht viel von seiner Kraft verloren. Und so war an ein Angeln im Wind nicht zu denken. Also wieder die üblichen Plätze abgrasen.

Am ersten Platz, nicht weit vom Haus entfernt, kam der Wind doch zu stark von der Seite,  so dass er mit dem Köder kurz nach dem Auswerfen machen konnte was er wollte, und nicht das was wir wollten.  Am nächsten Platz sah die Lage schonviel entspannter aus und die Bedingungen waren noch ziemlich gut. So dauert es auch nicht lange, bis ich vom Ufer eine schöne Forelle in der Welle sehen konnte, die hinter meinen Köder her war und sich diesen auch schnappte. Nach gutem Drill konnte ich die Forelle in Ufernähe bringen. Schnell abgehakt und zurück mit dem Absteiger in sein Element. Sie durfte gute 55cm gehabt haben.

Einige Meter weiter  ging ein Rucken durch meine Angel, schöner Biss. Mist. VERPENNT. Beim nächsten Wurf gleich wieder ein etwas zartes Knabbern. Beim Dritten Wurf dann hing die Forelle fest am Haken. Ein kurzer aber ordentlicher Drill begann. Mit einer geschickten Drehung hat sich der Fisch dann doch befreien können. Schade. Guter Fisch. Silber und gut im Futter. Schon eher 60er Klasse. Beiden nächsten beiden Würfen hatte sie nochmal kurz angefasst, aber keine Chance mehr sie zu einem Tänzchen zu überreden.

Angeltechnisch ging es dann noch über die Ostseite weiter, aber ohne jeglichen Fischkontakt. Der Abend  endete dann in der Burgerbude.

Morgen kommt der Wind wohl mit 5 Windstärken aus West. Das könnte gut werden, kannaber auch sein, dass viele Stände wieder zu aufgewühlt sein werden. Außerdem steht morgen die „Grenzöffnung“ an. Viele Schongebiete gerade auf der Ostseite dürfen wieder beangelt werden. Aber bei der Windrichtung dürfte das Morgen keine Rolle spielen.  

Dienstag 14.01. Dritter Angeltag…ääääh

Ausfalltag. Und wieder richtig Sturm und nervender Regen. Den Tag habe ich heute ausfallen lassen. Sonst wäre ich auch heute los getobt und hätte es probiert, aber ich konnte die Aussichtslosigkeit in meinen Gedanken nicht loswerden. Morgen sieht es anders aus, nicht wirklich besser, aber etwas anders. 

Es erreichten uns ein paar Erfolge:

Montag 13.01. Zweiter Angeltag

 

Also nachdem der gestrige Tag schon fast euphorisch endete, obwohl ich ja nur einen Fisch gefangen hatte, hieß es heute, gleich nachlegen. Oder schnell wieder auf den Boden der Tatsachen ditschen. Also um es vorweg zu nehmen „gefunden“ habe ich den Fisch heute nicht, so wie man es versteht. Aber….aber..

Der Wind war sehr umgänglich und die Bedingungen schienen optimal. Wenn ich gestern noch dachte, dass ich mich gar nicht entscheiden könnte, wo ich zuerst angeln sollte, so wurde mir die Wahl schon schnell abgenommen.  Der eine Strand zu viel Welle, um zum Fanggebiet zu gelangen und an  den nächsten Stränden war das Wasser zu trüb. Und das Kraut spielte auch eine große Rolle. Aber es war nur eine Frage der Zeit, wann ich optimale Bedingungen vorfinden würde und es hat auch nicht lange gedauert. Ich machte richtig Meter bei hervorragenden Bedingungen. Nichts. Nichts. Nichts. Mir viel aber auch nichts so richtig ein, wohin ich wechseln sollte. Also immer weiter den Strand entlang. Nach etwa 90% der Gesamtstrecke entschied ich mich für einen meiner seltenen Farbwechsel des Köders. Um es vorweg zu nehmen. Nein es hat nicht gleich Boooom gemacht. Es hat nämlich 5 Würfe bis zum BOOOOOM gedauert. Und ich merkte gleich, dass es sich um einen GUTEN FISCH handelte. Nach gutem Drill, wobei nie fest stand wer ihn gewinnen würde, konnte ich eine richtig fette Meerforelle landen. 75cm feinstes Silber. Ein wirklich prachtvoller Fisch, der schnell versorgt wurde….und dann wieder schwimmen durfte. Solche Schönheiten gehören ins Wasser und in  diesen Zeiten sowieso. Wie so ein Fisch die Stimmung und das Wohlbefinden doch beeinflussen kann. Jetzt hatten sich die 4 Stunden Waten doch noch gelohnt. Der Rückweg stand mir zwar etwas bevor, aber ich hatte ja „Flügel“ J J

Eigentlich war mir nach Feierabend. Ach ich wollte doch nochmal etwas probieren. Zwar war die Welle sehr hart und das Wasser hoch, aber ich kämpfte mit Richtung Riff. Immer schön vorsichtig. Das Angeln war nicht ganz leicht, aber es gab da so ein Gefühl. Und es dauerte…..und dauerte…..aber doch noch ein Biss. Das starke Zucken sprach erst für eine eher kleine Forelle, doch dann…nee das ist doch was Besseres. Nach schönem Drill hatte ich eine ca. 50cm silberne Meerforelle im Kescher. Auch sie durfte zurück in ihr Element.

Kaum ein wenig die Fährte aufgenommen, gibt es morgen schonwieder Sturm aus Süd/ West. Das passt mir gar nicht. Das klingt derzeit nach ausschlafen für mich und dann mal schauen.

Das Video vom Ersten Angeltag BornholmTour Jan 2020

Sonntag 12.02. Erster Angeltag

 

Der Sturm kam wie angekündigt, mit voller Wucht donnerten die Wellen auf die Süd- und Westküste. Ach so es gibt auch positives zu berichten:

Die Umfangreichen  Dichtarbeiten an meiner Wathose scheinen endlich von Erfolg gekrönt worden zu sein, obwohl ich nicht sooo weit im Wasser war heute, denke ich, dass sie dicht ist. Und ich habe gleich für das andere Bein vorgesorgt. Da ich beim Umkrempeln die Beine verwechselt habe, ist das andere Bein auch vorsorglich abgedichtet worden. J

Meinen ursprünglichen Plan, es an der Südküste zu versuchen, konnte ich gleich beim Verlassen des Hauses begraben. Also Hoch Richtung Norden. Aber zum Sturm kam auch noch wenig Wasser und im Norden waren die Windböen zu heftig von Links. Also auf die Seite mit „aussichtslosem“ Wasser. Die Ergebnisse hier sind allerdings schnell zusammengefasst. NISCHT!!!! Also weiter in den Süden, wo die Bedingungen anfangen ein wenig besser zu werden und der Wind sollte ja schwächer werden. Immer noch heftige Böen, nur im Süden eben von Links. Aber aber aber. Es kommt Licht am Ende des Tunnels. Kaum an einer Stelle angekommen, ein schöner Biss relativweit draußen. Ja! Endlich Fisch. Es blieb bei diesem einen Biss Heute. Mehr wird im Video zu sehen sein. Ich hatte es schonfertig, aber irgendetwas stimmt mit dem Ton nicht und das heftige Gekrächze in dem Video konnte ich Niemanden zu muten. Also geht es morgen weiter mit der Bearbeitung.

Morgen soll der Wind nachlassen und auf eine gemütliche 4 abschwächen. Vermutlich kann man dann wieder überall angeln  und weiß nicht, wie man sich entscheiden soll J . Immer dieser Stress J J

 

 

Da dieletzte Tour im Dezember ja etwas kurz war, hänge ich die laufende Tour hier gleich hinten dran. 

 

Samstag 11.01. Ankunft

So, ich bin wieder da. Da wir heute erst gegen 16.00 Uhr über Sassnitz angekommen sind, war kein Angeln mehr möglich. Also ganzentspannt einziehen und Vorbereitungen treffen. Bornholm soll doch nochmal eine Chance bekommen. Allerdings höre ich mich doch schon intensiver nach Alternativen um. Vielleicht muss es doch nochmal ein anderes Land sein. Aber das Herz hängt immer noch sehr stark an dieser Insel.

Morgen herrschen gleich wieder die üblichen Bedingungen, starker Wind aus Süd- West. Aber voller Motivation wird natürlich Alles probiert, um an den Fisch zu kommen. In den letzten Tagen gab es ja ein paar schöne Fänge.

 

 

 

 

Rügen! Eine mögliche Alternative?!

Unser Traumziel Bornholm. Leider sind die Zeiten hart. Auch wenn es einige Berichte gibt, dass es doch gut läuft oder gelaufen ist, so sehen unsere Erfahrungen und Erlebnisse doch sehr sehr anders aus. Aber noch geben wir unseren Traum von der Meerforellen Insel nicht auf. Auch, wenn ich erstmal nicht vor Ort bin, so wird Jörg es dennoch versuchen an "Alte Zeiten" anzuknüpfen. Zunächst wird er es im Dezember ein paar Tage probieren und natürlich auch hier berichten. Egal wie es läuft.

 

 

Der vorletzte Tag und der letzte Tag

 

am vorletzten Tag sollte es nochmal richtig los gehen. Gleich an der ersten Stelle waren gute Bedingungen und auch gleich beim ersten Wurf ein Nachläufer, der sich aber bis zum Ufer nicht entscheiden konnte an zu beißen. Die nächsten Würfe brachten keinen Erfolg oder Kontakt mehr. Also bin ich ein paar Meter weiter gezogen und auch hier beim ersten Wurf ein schöner Ruck in der Rute, den ich aber nicht weiter verwerten konnte. M I S T !!! Aber der Tag beginnt mal richtig gut. Hier und heute geht WAS! Also das war meine Meinung und voller Hoffnung und positiver Energie fischte ich die Gegend wirklich systematisch ab und ob man es glaubt oder nicht...keinen Kontakt mehr und auch sonst keine Spur vom Fisch. Den ganzen Tag bis zur Dunkelheit. Kann es das denn geben. Morgen ist schon Abreise... Aber morgen Früh werde ich es nochmal versuchen.

 

Am letzten Tag, und wie sollte es anders sein, zeigte sich die Insel , wie immer, von ihrer schönsten Seite im Sonnenschein. Noch bevor die Sonne aufging, stand ich im Wasser und versuchte doch nochmal einen Fisch an die Leine zu bekommen. Die Verhältnisse waren noch ganz gut und es war noch ein wenig "Alte Welle" dort. Und tatsächlich nach wenigen Würfen ein gefärbter Grönländer von ca. 50cm. Immerhin Fisch Kontakt. Im Es war klar, dass ich den Strand nicht mehjr wechseln würde heute, denn ich ( wir) mussten noch packen und putzen. Aber warum sollte ich auch wechseln. Das Wasser wurde zwar zunehmst ruhiger, aber es war immer noch ein gutes Gefühl dort zu fischen.  Und es lohnte sich auch. Auch wenn ich keinen silbernen Fisch in guter Größe mehr bekommen sollte, so hatte ich doch noch ein paar Grönländer und ein paar gefärbte Fische bis Mitte 50. Das hat nochmal Spass gemacht. 

Dann wurde es aber Zeit zum Haus zu fahren. Zu Mittag stand nochmal die Burger Bude auf dem Programm, bevor es dann auf die Fähre ging.

 

Ich werde noch ein paar Zeilen als Resumee schreiben. Gebt mir ein paar Tage. Im Januar bin ich wieder hier. Die Hoffnung stribt zu letzt.

15-12-2019

Sturmfrei

 

Das ist zu viel heute. Der Sturm weht mit richtig Gas über die Insel. Da macht Angeln in meinen Augen wenig oder sogar keinen Sinn. Natürlich könnte man wind abgewannt angeln, aber über die Aussichten dort einen Fisch zu fangen haben wir uns ja schon öfter ausgelassen. Zumal auch ein Angeln mit Seitenwind nicht möglich war. Ja es gibt ein- zwei Stellen, die vielleicht noch Fisch versprechen könnten, aber was soll’s. Also wieder ein Tag Kultur und morgen wird der Wind hoffentlich schwächer und ein Angeln nochmal zulassen. Denn morgen ist ja schon der letzte Tag. Die Tage vergingen ja wieder…das kann gar nicht wahr sein. 

13-12-2019

 

Verliere nie den Mut

Es ist schon Tag 6. Der Wind gut mit ca.5 Windstärken aus Süd-Ost. Eigentlich hervorragend für den Süd- Osten. Aber die Südküste war sehr viel versprechend. Der Wind kam zwar doch ziemlich von rechts, aber das Werfen und der resultierende Schnurbogen waren noch in Ordnung und gut händelbar. Ich habe 2 Strände voll durchgezogen und  wirklich hervorragende Bedingungen und sehr gute Wasserbedingungen vorgefunden. Aber bis auf… nee nicht  mal das. Kein einziger Kontakt heute. Es ist nicht so, dass keine Fische raus kommen. Aber wirklich nur vereinzelt. Auch hier muss man sagen, natürlich nur von denen ich etwas mit bekomme. Aber der Buschfunk eigentlich. Also geht es morgen wieder von vorne los. Ich gebe nicht auf….noch nicht.

12-12-2019

Also den Tag gestern nehmen wir mal komplett aus den Gedanken. Damit hat man sich mit dem Tag eigentlich auch schon zu viel beschäftigt.

Kommen wir zu heute. Die Bedingungen für die Südseite traumhaft. Guter Wind, gute Welle und fast überall klares Wasser. Gleich der erste Strand brachte auch Fisch Kontakt. Aber es waren nur gefärbte Fische bis 65cm.

Im Laufe des Fischens bemerkte ich, dass meine Füße immer kälter wurden. Naja eigentlich nur ein Fuß. Muss man sich da Gedanken machen, nee die Finger waren ja auch kalt. Aber irgendwie nervte es so, dass ich einen Zwischenstop im Haus einlegte und die Wathose auszog. Prima der  Fuß war klitsch nass. Da ist wohl die Hose kaputt. Da wird mal eine Reparatur fällig, leider sagt meine Erfahrung, dass diese Reparaturen immer wenig bringen. Und erstmal muss ja auchdas Loch ausfindig gemacht werden. Zum Glück habe ich ja noch eine billige Variante mit dabei. Ein tolles Gefühl wieder warme Füße zu haben. Auf ging es die Südküste runter. Es szanden noch drei Strände auf dem Programm. Beim ersten konnte sich eine kleine Forelle um die 40cm nicht früh genug entscheiden anzubeißen und so hatte ich sie kurz beim herausnehmen des Köders aus dem Wasser unter der Rute am Haken. Am dritten Strand sah die Sache schon anders aus. Bei Eintritt der Dämmerung wollte  ich noch ein paar Würfe machen, bevor ich den langen Rückweg wieder antrete. Und plötzlich ein kräftiger Ruck in der Rute. Ein starker Fisch dachte ich so noch bei mir und bevor ich mich besser positionieren konnte, war der Spuk auch schon wieder vorbei. MIST. Das war der Tag und morgen sollen die Bedingungen nochmal gut werden. So langsam wird’s mal Zeit für einen guten Fisch, sonst geht es ohne zählbares Ergebnis nach Hause. 

Bornholm Tour Dezember 2019

 

10-12-2019

 

Der Wind würde sich drehen, das war klar. Allerdings bekamen wir das live mit. Denn desto weiter sich der Wind Richtung Norden drehte, desto lauter wurde das Pfeifen im Schlafzimmer. Es war kaum noch zu ertragen, bzw. daran zu denken, eins oder gar beide Augen zu zubekommen. Eigentlich ging ich davon aus, dass das Geräusch von draußen kommt. Allerdings erwies sich das Fenster als Verursacher dieser akkustischen Attacke. Nach einiger Suche in der Nacht war die undichte Stelle in der Fensterdichtung  gefunden und wurde abgedichtet. Schon war  gespestische Ruhe.

Achja es geht ja ums Angeln. Ja der Morgen erschien im hellen Sonnenschein. Traumhaft. Der Wind aus Nord- Ost in guter Stärke. Allerdings waren  die Strände noch von dem Sturm der letzten Tage gezeichnet. So zog es mich doch eher Richtung Osten und Norden wo aber richtig gute Bedingungen herrschten. Leider war das malwieder eher nur meine Meinung. Die Fische sahen das wohl anders. Bis auf eine 50er, die nach kurzem Drill wieder ausstieg waren alle Versuche vergebens und die Dunkelheit brachte diesen traumhaften Angeltag zu Ende. Morgen gehts weiter. 

Bornholm Tour Dezember 2019

 

Anreise:

Die Vorfreude war natürlich riesig. Fast ein Jahr Bornholm Pause wollen verarbeitet werden. An der Fähre in Køge angekommen, traten erste Zweifel auf. Immerhin fast  120Minuten  vor Abfahrt der Fähre angekommen, lieferte sich uns ein ungewohntes Bild. Keine wartenden Autos und keinerlei LKW Bewegungen. Was ist denn hier los. Ein Mitarbeiter winkte uns gleich zu sich heran und kontrollierte das Ticket. Dann fuhren wir auch gleich auf die „leere“ Fähre. Lediglich 5 Trailer waren geladen und wir waren Wagen Nummer 1. Bis zur Abfahrt, die einige Minuten früher war, kam nur noch ein Privat PKW dazu. Also fuhr der Dampfer für 6 Leute los. Pünktlich angekommen fuhren wir von der Fähre und wurden erneut kontrolliert. Das war auch noch nie da. Naja egal.

Das Haus bezogen und bereits vor der Ankunft war klar, dass das Angeln heute eher schwierig werden würde. Naja bei richtig Sturm aus Süd- West ist es ja immer schwierig gute Stellen zu finden. Zumal die meisten Stellen an der Ostküste ja noch eine Weilegesperrt sind.

So versuchte ich es an einigen Stellen, wobei ein Angeln mit Seitenwind auch nicht in Frage kam. Es war einfach zu viel Wind und der Schnurbogen erfasste gleich den Köder und machte mit ihm was er wollte. Am Ende des Tages war es dann eine 45er gefärbte Forelle, die den Tag „rettete“.

Die Wettervoraussichten blieben auch für Tag 2 schlecht. Also erstmal ausschlafen und dann den Kopf nach draußen Strecken. Obwohl die Windböen nicht mehr ganz so heftig schienen, schienen die Wellen noch kräftiger zu sein. Und nachdem ich es ca. 2 Stunden an 2 Stellen versucht hatte, schienen mir die eher hoffnungslos. Auf ein Angeln im „hoffnungslosen“ weil stillem Wasser hatte ich heute keine Lust. Also Feierabend noch vorm Mittag.

Ich hoffe mal, dass der Wetter Gott ein Einsehen hat und die  Stärke kräftig reduziert. Morgen wird ein neuer Tag. Bisher höre ich die Wellen aber noch in unveränderter Stärke auf die Küste treffen. 

Februar und März 2020 westliche Ostsee Baglimit 2 Dorsche pro Tag. Östliche Ostsee Fangverbot für Dorsche außer Rügen in den Flachen Boddengewässern!

Bornholm wartet

Thailand

unter Rest der Welt

ein kleines Video

Zwei Freunde ein Erlebnis

 

>>> Klick <<<

       Bericht ist fertig !

INDIEN

unter Rest der Welt

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Otto Gneist