Jahresspruch 2016

Wenn Du erst Jemanden fragen musst, ob es sich lohnt zum Angeln zu gehen, dann hast du den Sinn dieses Hobbys nicht verstanden und wirst das Gefühl dieser Leidenschaft nie erleben.

 

J. Kinnert

Frühjahrs Tour 2016

Die Berichte der Frühjahrstour 2016. Auf dieser Tour war wieder vieles anders als zuvor. Wieder einmal mussten wir uns auf ständig andere Verhältnisse einstellen und mussten uns wieder bewusst werden, dass man die Natur nicht berechnen kann. Wohl einer unserer schwersten Touren und es kamen ein wenig die Gedanken auf, dass es scheinbar etwas schlechter läuft in letzter Zeit. Aber wir sind uns sicher, dass die Natur auch diese Gedanken widerlegen wird.

 

 

Bornholm Meerforellen Angeltour Frühjahr 2016

 

 

1-4-2016  Tag 20

 

Der letzte Angeltag für die Saison 2015 / 2016 auf BORNHOLM   und die NEUEN TERMINE  für 2016 / 2017  fangen am 3. DEZEMBER an.Ein wunderschöner Angeltag mit Sonnenschein aber kaltem Wind aus Nord-West geht zu Ende. Da der Wind noch um die Nordküste ging, versuchte ich es erstmal   in Dondal, dort war aber schon wieder  zu wenig Wind ,also weiter hoch zu  der Nordspitze wo der Wind die Wellen in die  Buchten drückte und das Wasser wild machte . Die Rechnung ging auch gleich in der ersten Bucht auf ,71 cm konnte den Bornholmer pilen in Kupferschwarz nicht widerstehen. Das Klettern über die grossen Felsen   und glatten Steine machte die Angelei nicht einfach, und da ich schon eine schöne hatte ,war am Hafen von Tejn auch für mich die Luft raus. Rüber auf die Nord-Westseite, der Wind hatte sich ein wenig gelegt und machte die Angelei am Riff von Hellig pender erfolgreich ,der Kupfer Gobbi hatte mal wieder zugeschlagen und eine 48 an Land gebracht . So waren die Stunden des Tages auch schon wieder vorbei .

Rückblickend war die Saison nicht so erfolgreich wie in den Vorjahren ,aber an der Natur mit Wind ,Temperatur und Wasserstand kann man nichts ändern nur das Beste drauss machen .

BEDANKE mich bei ALLEN die diese SAISON mit mir verbracht haben , und FREUE mich auf die NEUE Saison BORNHOLM  2016 / 2017 

31-3-2016 Tag 19

So der vorletzte Tag ist angebrochen .Alles war heute Perfekt vom  Wind her, Welle und Sonne.Mit dem Wind mitgehend gefischt,um so immer eine gute Schnurführung zu haben .Teglkaes , Helligpeder,Hasle Nord,

Hasle Süd-Riff,Levka,Sorthart,Hvide Odde,Rönne Riff,Sose, Boderne,dabei eine schöne Angelstrecke zurückgelegt ,aber bis auf einen Biss , den ich verloren habe ,gar nichts .Dabei ist die Wassertemperatur weiter an steigen , in Levka konnte ich 6,4 Grad messen .

30-3-2016 Tag 18

Die Voraussetzungen von Wind und Welle waren Gut ! Auf der Süd-West seite angefangen , und Bent getroffen , der mal wieder mit einer Köpergrösse von 1m65  in  1m50 tiefen Wasser mit Welle gestanden hat .Fische konnten wir beide aber nicht ausmachen . Weiter Richung Süden , Sommerodde , alles voll Kraut, nicht beangelbar .Weiter noch Broos ,da waren schon einige und bei den wenigen Wasser konnte man weit raus ,hier ein Biss den ich aber verloren habe. Dann machte  der Regen das Angeln ungemüdlich und der Wind ging mal schnell auf 7  Windstärken hoch , drehte dabei auf West, aberFisch war nicht an den Haken zu bekommen . Also nochmal Richtung Westen ,Gollökken , die Welle passte,aber auch hier kein Fisch ,und so war mal wieder ein Angeltag zu Ende.

 

29-3-2016  Tag 17

Kein Wind ,keine Welle ! es ist schwer. Also erstmal in die Richtung, wo gestern noch Wind war, Sose Riff ,immer noch wenig Wasser und von Welle nichts zu sehen . Aber der Weg sollte nicht umsonst gewesen sein , 2. Wurf , kontakt und 51 cm Silber .Danach nichts mehr ,platzwechsel Richtung Nord,Gallökken und auch der 3. Wurf brachte Fisch ,47 cm Silber .Die Sonne kam zum Vorschein und das Meer wurde zum Spiegel ,also für heute dann mal Schluß.Morgen soll richtig Wind kommen.

28-3-2016  Tag 16

Die Sonne zeigte sich von der besten Seite, und der Wind kam aus Süd-West ,und sollte später auf Ost drehen.Da gestern schon an der Südseite Kraut im Wasser war ,habe ich mich gleich auf die Ostseite begeben. Auf den Wind wartend,und erfolglosem Fischen , erstmal Mittag gemacht und Gitarre geübt, in der Sonne .Dann ab 14 uhr kam er um die Ecke,der Wind  und baute sich auf.Es kam Bewegung ins Wasser, und mit ihn wurde der Fisch beissfreudig.  Zwei Anfasser die ich nicht landen konnte ,aber dann ,knallhart kurz nach dem Einwurf der Biss ,dann der Drill , die Gedanken nur nicht verlieren. Einmal im Kescher und wieder rauß, aber der Einzelhaken hatte sich fest verankert.Nach geglücktem Keschern ( musste ja alles alleine machen , Jörg ist ja auf Langeland )ein tiefes durchatmen.73 cm und 5,3 kg .Fetter Fisch faktor 1,36 . Mal schauen was der Tag morgen bringt

<<27-3-2016 Tag  15

FROHE OSTERN !!

Den  Tag heute mit Sonnenschein und starkem Wind aus Süd-West langsam angehen lassen .

Arnager ,Lufthaven , das Wasser alles voll Algen .Auf der Nordseite waren die Windspitzen  mit 7 Windstärken immer noch deutlich zu spüren.So bin ich erstmal zur Bärlauch Ernte gefahren .Auf dem Rückweg noch mal Balka und Sommerodde angefahren , weit und breit kein Angler zu sehen .

 

26-3-2016  Tag 14

Mit Sonnenschein  und Wind aus Nord-West wurde der Tag angefangen . Am Riff von Arnager versuchten es 2 Belly-Boot Fliegenfischer.Das mit dem Belly-Boot und die Strömungen auf Bornholm sollte ersthaft überdacht werden !Da ich die lezten Tage für mich alleine zum Fischen  habe ,und das Knie mich doch noch stark einschränkt,lasse ich es ruhig angehen , so ein bisschen ist auch die Luft raus .Im Norden brachten die letzten Wellen bei Sonne auch gleich Fisch , doch als der Nebel kam war der Fisch auch wieder weg.Somit habe ich das Angeln dann auch aufgegeben .Jörg befindet sich jetzt mit seiner Truppe auf Langeland,und wird von dort aus Tägliche Berichte schreiben .

25-3-2016 Tag 14

Alles ist mal wieder anders gekommen , wie vorhergesagt ! Der Wind ist nicht gekommen , dafür Nieselregen und Nebel mit 4 Grad .Eisekalt , das Wasser auch so um 4 Grad . Wie schon vorhergesagt waren die Gute Plätze im leichten Wind frühzeitig besetzt .!In Arnager , mein Hausstrand, war ein reges Kommen und Gehen .Ich selber konnte heute wegen des Knies nicht mitfischen , Zwangspause.  Alle ,bis auf einen gingen dann auch wieder ohne Fisch. Am Ende des Tages sind dann  30 Fische zur Wertung gebracht worden , wobei nur 3 über oder an die 3 Kg grenze gekommen sind .Alles in Allem ein sehr enttäuschendes Ergebniss ,bei der Masse an Teilnehmer ( ca.350 ).Es gab mehr Preise wie gefangende Fische . Aber so ist es , keiner kann das Wetter mit den Temperaturen beeinflussen .

24-3-2016 Tag 13

Heute , bei wenig Wasser mal die Zeit genutzt um einige Stellen neu zu begehen . Auf der Nord-Ostseite konnten wir keine Angler ausmachen , die Wassertemperatur war im Schnitt unter 4 Grad .Der Wind drehte mal wieder mit 1-2 Windstärken von Nord über Ost auf West . Morgen das Grosse Karfreitag - Angeln , die Besten Plätze werden wohl schon wieder heute Nacht besetzt !!Es soll mehr Wind aus Süd-West den ganzen Tag wehen .Aber weit ab von den Parkplätzen wird es wohl noch einige Stellen.Wünsche allen ein , Knaek og Braek .

23-3-2016 Tag 12

Heute haben wir mal das ANBADEN vor unseren Hausstrand , Arnager, am morgen zum Wach werden durchgeführt!! Gefühlte Minus 10 Grad,also morgen fällt das wieder aus  !!! Die Messung ergab aber dann doch 5 Grad plus .

Nebel und Regen mit Wind aus Südwest der mal wieder den ganzen Tag seine Richtung änderte.Die Wassertemperaturen gehen jeden Tag nach oben , in Levka konnte ich 5,3 Grad messen und über 20 Angler zählen , in der kurzen Zeit wo ich da war .Genauso war Sose überlaufen  ,und von den Fähren kommen immer mehr , Ostern ist nicht mehr weit .Ausser Grönländer  konnte ich nichts an den Haken bekommen , wovon alle wieder schwimmen .

 

22-03-2016   Tag 11

Der letzte Tag für Stefan und Jörg, beide haben auf das Angel heute verzichtet, Jörg musste sich wegen sein angeschlagendes Knie für Langeland schonen und Stefan hatte keine Lust mehr , den Fisch hinterher zu jagen.Der leichte Nordwind führte uns heute mit den Berlinern nach Dondalen und weiter.In Dondalen waren Sie dann auch erfolgreich, mit 50 zigern und 60 zigern , was Sonne und Welle wiedermal ausgemacht haben .So ganz langsamm geht die Temperatur bergauf , und lässt für das Karfreitag-Angeln auf guten Fisch hoffen , weil dazu auch noch Wind aus Westlichen richtungen angesagt ist .Die Insel ist jetzt schon voll , was aber am Freitag noch übertroffen werden wird .

 

21-03-2016 Tag 10

Wieder hat die Sonne heute lange gebraucht, um sich durch die Wolken zu kämpfen, aber auch heute hat sie es dann noch geschafft.

Ich habe heute 3 Jungs aus Berlin begleitet, um ihnen die Insel etwas näher zu bringen. Mit der Insel hat es vielleicht geklappt, den Fischen sind wir nahe, aber nicht nahe genug bekommen. Beim Angelplatz Rønne Riff hatten wir zwar Kontakt, aber konnten die Chancen leider nicht gleich nutzen.

Der Platz mit „fast“ Fisch Garantie ist zur Zeit Levka, allerdings nur an bestimmten Stellen. Dort werden den Tag über immer wieder gute Grönländer gefangen. Allerdings scheinen die Plätze dauerbesetzt zu sein und werden nur per Handshake übergeben J. So bleiben diese plätze fest in dänischer Hand. Was fehlt ist Wassertemperatur und das Wasser an sich. Seit dem wir auf der Insel sind, ist der Wasserstand kontant im Minus Bereich. Die Fische sind einfach nicht in Ufernähe und kommen nicht auf oder über die Riffs. So gilt es weiterhin die einzelnen Fische zu suchen, ohne „den Fisch zu finden“. Aber demnächst soll es warm werden und das Wasser kommt wohl ab morgen zurück. Dann sollten zumindest diese Theorien in Vergessenheit geraten. Ich bin mir sicher, dann kommt der FISCH.

Stefan und Jörg versuchten es auch an verschiedenen Stellen heute. Teilweise mit tollen Bedingungen, aber auch sie verbrachten die Zeit mit der Suche. Im Norden kamen sie dem Fisch noch einmal auf die Spur und so endete ihre Frühjahrstour wohl heute. Ob sie morgen nochmal vor der Abreise fischen wollen entscheiden sie nach dem Aufstehen J J

Ich werde nochmal versuchen die Berliner dem Fisch ganz nahe zu bringen. Der Wind stellt uns dabei wieder ein kleines Bein, da er mal wieder die Richtung ändern wird.

20-03-2016 Tag 9

Heute haben sich die drei Münchner auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Während Jan bereits sehr früh abgereist ist, konnten Robert und Stanko noch bis mittags fischen. Stanko hatte die Konzentration noch ganz weit oben und konnte noch eine Meerforelle fangen.

Dafür sind heute Morgen Kerstin und Elias mit der Fähre angekommen. Sie werden mich die nächsten 2 Wochen hier bei Laune halten.  

Es wird wirklich schwierig einen guten Angelplatz zu bekommen. Selbst am recht kleinen Hotspot „Rastepladsen“ haben wir heute 5 Angler gezählt. In Sosse Odde standen 8 Autos und an der Sommer Odde war ein ständiges Kommen und Gehen. Das ist natürlich wohl normal in der Woche vor Ostern. Allerdings sind wir so viel Trubel ja nicht so gewohnt von hier und lieben die einsamen Strände.

Für Stefan und Jörg brechen jetzt auch die letzten 2 Tage an. Das war einer, wenn nicht die schwierigste Tour überhaupt. Sie werden wohl mit etwas Enttäuschung die Heimreise antreten, aber sind voller Mutes für die nächste Tour. Sie wissen, dass es nicht immer so läuft, wie man es gerne hätte, wenn man Abhängig von den Launen der Natur ist.

Wir sind uns sicher, dass es nur eine Frage von Tagen ist, dass man wieder wie gewohnt am Fisch ist. 

19-03-16 Tag 8

Nach recht viel Nebel am frühen Morgen kam doch noch die Sonne ein wenig durch. Auf der Süd- und Ostseite konnte man gut in der „alten Welle“ fischen. Dann drehte der Wind immer mehr in Richtung West und nahm auch immer mehr Fahrt Auf, sodass uns im Westen schon schöne Brecher entgegen standen.

Für Jan war es der letzte Angeltag, er wird morgen in der Frühe wieder nach Hause fliegen. Leider hat es nicht mit dem großen Fisch geklappt, aber so bleibt die Hoffnung auf’s nächste Mal.

Robert und Stanko fliegen erst morgen Nachmittag und erhoffen sich morgen noch ein silbernes Geschenk. Wobei Stanko auch heute schon mit seiner Ü50 gut da steht.

Am „Volksfestplatz“ Levka ging es heute Fischmäßig hoch her. Ein paar Dänen sicherten sich ein Stück Strand, an dem die Grönländer standen. Natürlich gaben sie den Platz nicht auf und fingen einige Grönländer der größten Klasse. Wir rückten immer ein wenig näher, kamen aber nicht in den Bewegungsradius des Schwarms. Als die Dänen dann genug hatten, war es mit dem Spuk auch vorbei und die Wellen wurden auch zu hart.

Mal schauen was morgen geht. Zwar ist die Insel gefühlsmäßig schon recht voll, aber die Osterwoche treibt natürlich noch mehr Angler auf die Insel. Und am Wochenende kommen auch viele Schweden für einen Kurz Trip mal eben rüber.   

18-03-2016 Tag 7

Nach eher wolkigem Beginn kam dann doch schnell die Sonne durch und bescherte uns einen wunderschönen Tag.

Wie auch die letzten Tage mussten wir unsere Fische an vielen Orten „zusammen sammeln“. Doch das wichtigste ist, dass die Mühen meistens belohnt wurden. Wir haben die Insel heute wieder umrundet , und somit in alle Himmelsrichtungen gefischt.

Es fällt sehr schwer den Ort zu benennen, der derzeit am Meisten Fisch bringt. Es sticht auch keiner heraus, denn wie bereits beschrieben, sammeln wir unsere Fische eher ein. Durch den häufigen Ostwind spielt die Ostküste natürlich eine große Rolle, aber auch hier gibt es keinen wirklichen Toppplatz derzeit.  Die teilweisen niedrigen Wassertemperaturen spielen uns nicht in die Karten.

Einige Fische waren noch braun und/oder sehr schlank und schwimmen natürlich wieder.

An manchen Orten, so wie z.B. Levka ist kaum ein rankommen. So bleibt oft nur das enttäuschende weiter fahren, oder man reiht sich ein und kann sich kaum nach rechts oder links bewegen.   

Für Karin ist es heute der letzte Abend und da haben wir sie natürlich zum Abschied zum Essen eingeladen. Es gibt Nudeln mit frischem Bärlauch Pesto. So frisch wie das Pesto ist, so „beißt“ es auch. 

17-03-2016 Tag 6

Der Frühling ist voll da. Die Sonne scheint und wärmt schon die Umgebung und die Vögel singen. Die Wassertemperaturen steigen langsam an, wir haben schon 4,1 Grad gemessen.

Also das Wetter ist wirklich gut auch der Wind aus westlichen Richtungen würde große Fänge zulassen. Leider sieht die Realität anders aus. Jede Forelle wird hart erarbeitet, härter als sonst.

Wir bekommen das Gefühl, dass es wirklich erheblich weniger Fische gibt, als in den vergangenen Jahren. Jede Saison scheint schlechter  zu werden. Wir wollen hier natürlich nicht irgendwas schlecht reden, sondern teilen hier nur unsere Eindrücke und Empfindungen mit.

Die doch recht tiefen Einschnitte mit den 3 neuen Sperrzonen und der limitierten Fischentnahme würden dafür sprechen, auch wenn die offizielle Begründung eine andere war.

Natürlich sind auch viele Angler auf der Insel, aber gefangene Fische sieht man eher selten. Die Platzsuche gestaltet sich häufig als schwierig, vor allem, wenn man mit 4 Leuten auf die Strände aufschlägt. Vielleicht sieht auch morgen schon alles wieder ganz anders aus.

Der Bericht von heute klingt eher negativ. Wir haben natürlich trotzdem unseren Spaß hier auf der Insel und die gemeinsamen gemütlichen Abende möchte keiner missen. Jeden Abend die Sonne im Meer untergehen zu sehen hat doch ein wenig was von Luxus und lässt die Anstrengungen des Tages vergessen.  Wir freuen uns auf jeden Tag, der noch kommt, an dem wir hier fischen können.

 

Das Thema mit den neuen Sperrgebieten scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben, denn wir haben jetzt schon häufiger Angler in den Sperrgebieten gesehen.

Kontrolliert wurden wir bisher auch nicht, denn es wurden ja Kontrollen angekündigt. Nicht dass wir es nicht erwarten könnten kontrolliertzu werden, aber wenn man es ankündigt sollte man es auch halten. Denn sonst verpuffen alle Drohungen.

 

16-03-2016 Tag 5

Als wir heute Morgen aus dem Fenster geschaut haben, war der Schreck recht groß. Alles weiß, GOTT SEI DANK kein Schnee nur Rau Reif.  Nachdem wir die Fenster der Autos vom Eis befreit hatten  ging es los erst mal Richtung Ostküste. Der Gedenke des ganzen Unternehmens war natürlich „die Alte Welle“, aber in Balka angekommen, mussten wir feststellen, dass den Gedanken schon einige Andere hatten und schneller waren. Wir haben uns mal dazu gestellt, aber hatten keinen Erfolg.

Die restliche Tourbeschreibung gleicht der der Tage zuvor. Da kein bisschen Wind herrschte, wurden die Strände angefahren, an denen wir noch ein wenig Bewegung im Wasser vermuteten.  

Stanko konnte am Lufthaven zuschlagen und die  Ü60, das lässt für die Zukunft hoffen, aber es wird sicher nicht so einfach das noch diese Woche zu toppen.

Heute war den ganzen Tag Sonnenschein pur und wie bereits geschrieben kein Wind. Was das bei den Fischen zu bedeuten hat, musste Jörg feststellen, als er zugucken musste, wie die Forellen seinen Köder hinterher schwammen aber kurz vorm Land abdrehten. Eine hatte bereits das Maul weit auf und schwamm auf seinen Köder zu, doch dann war das „Wasser zu ende“ und der Köder lag auf dem Land. Da ist die Forelle dann nicht mehr hinterher. So gut wir die Fische im Wasser sehen können, so gut können sie bei dem Wetter den Köder sehen und erkennen oft, dass es sich nur um einen Trick handelt. Zur Zeit müssen wir uns die Fische wirklich hart erarbeiten, aber dafür sind wir ja hier.

Morgen soll ja der Wind erwachen und das weckt wieder viele Hoffnungen bei uns.

15.03.2016 Tag 4

Heute kamen wir auf die Idee, dass Jemand unten im Wasser nachschauen muss, was da los ist. Also musste einer tauchen und wir hatten sogar einen Freiwilligen. Jan hat seine Ostseetaufe hinter sich gebracht. Es ist zum Glück nichts weiter passiert. Nur die Arme wurden bei dem kurzen Badeabenteuer nass. Seiner Rolle und Rute sind  auch nichts passiert. Wie jeder gute Angler hat er im Fallen die Schonhaltung für Rute und Rolle eingenommen.

Die Windbedingungen waren für die Ostseite wirklich gut und so konnten wir auch an verschiedenen Stellen unsere Fische in der Brandung fangen. Es  geht also bergauf, wir hoffen, dass wir den Trend so beibehalten können, auch wenn der Wind morgen wohl wieder eine Pause macht. Die Wassertemperaturen liegen bei knapp 4°C, leider schafft es die Sonne am Tag noch nicht das Wasser etwas zu erwärmen, sonst wäre im Wasser sichermehr Leben. Wir nehmen alles positive von heute mit und werden es morgen weiter ausbauen…hoffentlich.

14.03.2016 Tag 3

 

Wir warten…warten…warten auf die Wende. Also um die Spannung gleich raus zu nehmen: mit 6 Anglern kein Fisch, kein Kontakt, NIX.

Es ist kaum zu glauben, aber wir sind meilenweit vom Fisch entfernt.  Wir haben mit 2 Autos jeweils die Insel umrundet und überall gefischt. Teils bei guten Wind- und Wellenbedingungen und teilweise auch bei „aussichtslosem Wasser“ was manchmal ja Überraschungen bringt. Es gibt kaum Strände, die wir heute ausgelassen haben, um doch noch Jemanden an den Fisch zu bringen. Aber das war alles aussichtslos.   Da gibt es auch nichts zu beschönigen, und was uns noch am Meisten Sorgen macht ist, dass die Wetterverhältnisse und Voraussagen  kein Platz für euphorische Hoffnungen zu lassen.

Aber keine Angst wir gehen jeden Tag neu an, mit neuem Mut und neuen Hoffnungen.  

Wir sind bereit für den Fisch, auch wenn es viele sind. Morgen geht es wohl eine Stunde früher los, denn die geglaubten Fischplätze sind weit entfernt.

 

13.03.2016 Tag 2

 

Eins steht bereits jetzt schon wieder fest, die Forellen werden uns auch dieses Mal nicht ins Netz springen.

Der ersehnte Wind, der ein wenig Bewegung ins Wasser bringen sollte blieb wie angesagt, völlig aus.

Und so starteten wir zu unserer Nord-Ost Tour um wenigstens ein Hauch von Bewegung im Wasser zu haben, denn dort erhofften wir uns noch ein wenig alte Welle.

Wir haben wirklich alles probiert, um an den Fisch zu kommen. Doch bis auf die Ein- oder Andere Braune Forelle wollte kein Fisch beißen.

Jörg versuchte es bis weit draußen aufs Bro Riff, doch auch dieser Spaziergang weit hinaus in die Ostsee wurde nicht belohnt.

Ich habe mich vorwiegend um die Neuankömmlinge aus dem Freistaat gekümmert und sie in die Hausordnung eingewiesen J

Nach schnellem Auspacken der nötigsten Sachen sind wir noch an die Hausstrände  und Richtung Norden gefahren um vor allem Stanko ein wenig an das Meer zu gewöhnen, und um ihm das „Laufen“ auf Bornholm bei zu bringen.

Zum Abendessen haben wir uns noch weiblichen Besuch eingeladen. Karin, die auch auf der Insel ist, wohnt ganz in der Nähe und so trafen wir uns zum gemütlichen Abendessen und Erfahrungsaustausch.

Für morgen haben wir uns alle vielvor genommen, auch wenn die Windprognose nur gedämpfte Hoffnung zulässt. Kaum Wind, wenig und kaltes  Wasser sind nicht die besten Bedingungen. Aber wir stellen und jeden Herausforderungen.

 

12.03.2016 Tag 1

 

So etwas spät, aber hier ist nun der erste Bericht der Neuen Tour. Stefan, Jörg und ich sind heute Morgen um 6:00 pünktlich auf der Insel angekommen. Die Nebelhörner haben uns frühzeitig auf der Fähre geweckt und machten uns gleich klar, dass die Sonne wohl erst spät rauskommen wird. Das hat sich dann auch bewahrheitet. Der Nebel hat uns den ganzen Tag begleitet, und die Sonne ließ sich hier und da mal blicken.

Leider konnten wir unser Haus nicht wie gewohnt gleich beziehen, und so hieß es nach einem kleinen Kaffee Stopp ab zu den Stränden. Was aber auch hieß, bei minus Graden umziehen. Das verlangte dann doch „ein wenig“ Überwindung.

Mich zog es allerdings erst nach Dondalen, zur Bärlauch Ernte, die ich mit großem Erfolg auch eingeleitet habe.

Stefan und Jörg versuchten es aufgrund der Wetterlage an der Süd-Ost und der doch eher ungeliebten Ostküste. Der Wind wehte  eher schwach…zu schwach aus östlichen Richtungen, so dass gute Plätze rar waren. Zudem kamen noch SEHR viele Angler hinzu, die die Platzwahl noch erschwerten. An manchen Plätzen zählten wir zwischen 12 und 15 Angler.  

Immerhin kam heute Jeder noch zu seinem Fisch, so dass der Einstand zumindest mal gelungen ist.

Gegen frühen Nachmittag konnten wir unser Haus beziehen und nach dem Aus- und Einräumen versuchte ich mich noch am „Haus Strand“ und konnte auch meine Tages Forelle fangen.

Die Wind Bedingungen sehen wir morgen nicht viel Gutes vor….FLAUTE. Wir werden versuchen das Beste draus zu machen.

Ich werde morgen noch als Shuttle Dienst meine Dienste leisten und die 3 Münchner vom Flughafen abholen. Dann wird die Hütte voll.

Bornholm ist ON

BORNHOLM TESTKÖDER sind noch rechtzeitig eingetroffen von  TUWOB

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Fangquoten 2018

 

Nach vielen Spekulationen und Hoffnungen einiger Unverbesserlicher, dass die Fangquoten 2018 wieder fallen, gab es nach langen Verhandlungen einige überraschende Ergebnisse! 

 

>Hier zum Bericht vom NDR

 

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