Ærø Tour 2017

28.04.2017

 

Der letzte Angeltag. SCHON. Der Himmel blieb heute vor Allem grau und hat ab – und zu ganzschön was runter gelassen. Der Wind hatte sich auch zurück gemeldet und schon an der ersten Angelstelle war das Wasser zu trüb. Also ein wenig aus dem Wind. Dadurch, dass sich die Sonne erstmal nicht zeigte, waren auch keine Hornhechte unterwegs. Trotzdem an guten Stellen bei guten Bedingungen keinen Biss. Irgendwas stimmt da nicht. Gegen Mittag hatte ich dann ein paar Forellen gefunden. Hier standen sie. Aber auch nur wieder Grönländer. Der größte hatte knapp 50cm, war aber…nicht dünn, aber auch kein Wonne Proppen. Der schwimmt also wieder.

Also um ehrlich zu sein, haben sich die Erwartungen nicht erfüllt. Vielleicht waren sie zu hoch, vielleicht ich zu dämlich oder…? Aber es war trotzdem super wieder mal hier zu sein, und es war bestimmt nicht das letzte Mal.

Morgen noch durchs Haus huschen und klar Schiff machen. Dann Schlüssel abgeben und noch ein Stündchen überbrücken. Mal schauen, vielleicht nochmal die Angel ins Wasser halten. 

 

27.04.2017

Schon der vorletzte Angeltag. Das ging ja wieder ratz fatz. Die Sonne musste des Öfteren Wolken Platz machen, die Graupel Schauer auf uns nieder ließen. „Schöne Abkühlung“.

Die Hornhechte werden deutlich mehr. Aber die Fänge halten sich noch in Grenzen, da sie noch nicht richtig zubeißen und oft den Köder nur Geleitschutz bis zum Ufer bieten. Aber auch die Meerforellen schwammen dem Köder gerne mal hinterher heute oder sind vor ihm geflohen. Als ich eine Forelle am Ufer aufsteigen sah, habe ich meinen Köder natürlich gleich in die Richtung geworfen. Als er beim Einholen in der Nähe der Forelle war, schoss sie nur in eine andere Richtung. Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Der große Fang  war heute wieder nicht dabei. Das wird nichts mehr mit der schönen Forelle. 3 Hornhechte und 3 Grönländer der Anfang bis Mitte 40 sind die Tagesausbeute. Plus 20-30 kurze Anfasser, was wohl Hornhechte waren. So startet morgen der letzte Tag, der wohl deutlich windiger daher kommt.

Fotos gibt es heute leider keine. Zu dem Thema sage ich nur, ist nicht meine Schuld.

26.04.2017

U

nerwartet. Nachdem der Tag doch tatsächlich mit Eiskratzen begann, schien nein knallte die Sonne bald vom Himmel. Was für ein schöner Tag. Ein wenig Wind, hohes Wasser, da muss doch etwas gehen. Insekten landeten auf dem Wasser, man spürte regelrecht, wie die Forellen steigen….müssten. Alles passte, dass es einer dieser Frühlingstage ist, wo überall Forellen am Steigen sind und man gar nicht weiß, wo man hinwerfen soll. Es passte alles….ja genau, bis auf die steigenden Forellen. Schade, das wäre ein Bestseller geworden.

Trotzdem war ich zurück an den Grönländern, immerhin Fisch. Die „Hunderte“ von Fliegenfischern, die sich auf der Insel bewegen, sahen nicht danach aus.  Gegen frühen Nachmittag hatte ich mir noch eine Bucht ausgesucht, wo kaum bewegtes Wasser war. Eigentlich nicht so mein Ding, aber vielleicht war es dort ein wenig wärmer. Wobei rings um die Insel 6° Wassertemperatur stehen. Schon beim 3. Wurf ein Nachläufer, der 3m vor der Spitze kurz anklopfte und dann verschwand. Dank des klaren Wasser konnte man ihn schön sehen. Bei den nächsten Würfen waren immer wieder Anfasser und auch ganz kurze Bisse. Aber nichts was man verwerten konnte. MIST. Das gibt es doch nicht. Ist der Haken stumpf ? Den hatte ich gestern erst erneuert. NEIN. Alles gut. Muss ich auf Fliege umbauen? Und dann, endlich einen Fisch im Drill. Jetzt konnte er nicht widerstehen. Nach einem kurzen Drill kam der Fisch dann vollständig aus dem Wasser und stand gefühlte Minuten in der Luft. Wunderschön. Dieser Prachtvolle Hornhecht. Man die hatte ich ja gar nicht auf dem Zettel. Ich weiß, der Raps blüht, deswegen hatte ich ja das Foto letztens gemacht. Aber das Wasser schien mir doch noch zu kalt. Ja…nee..janee. Das erklärt natürlich die ganzen Fehlbisse. Zwar macht Hornhechtangeln Spaß, aber die will ich jetzt und hier nicht. Feierabend für heute. 

 

Ein paar Bilder sind noch von gestern

25.04.2017

Können Hühner verschlafen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich sie nicht gehört habe. Und werden Wecker beleidigt, wenn man sie hin und wieder ignoriert? Denn der wollte mich auch nicht wecken. Zum Glück bin ich ja heiß genug aufs Angeln, um von alleine wach zu werden. Mehr oder weniger rechtzeitig. Der Wind mit Windstärke 3, perfekt für diese Küste. Also ab zum Wasser. Traumbedingungen an der Westküste. Darauf habe ich gewartet. Ich bin davon ausgegangen, dass die Fische natürlich unsere Abmachung einhalten. Ich musste aber feststellen, dass ich und einige andere Angler am Wasser waren, jedoch kein Fisch in der Nähe. Aus dem morgendlichen Sonnenschein wurde allmählich Graupelschauer. Wie schön. Noch voller Hoffnung wechselte ich die Stelle, wo sich der Graupel langsam wie Schnee anfühlte. Fisch war aber auch hier nicht zu sehen. Also auf zur nächsten Stelle, wo ich gestern noch 2 Grönländer fangen konnte. Auch hier heute beste Bedingungen. Die Sonne kam langsam wieder durch, die Hoffnung stieg mit ihr noch einmal. KEIN KONTAKT. Auch hier. Das gibt es doch nicht. Hat der Kühle Wind heute den Forellen den Appetit verdorben. Ich hatte mich eigentlich schon auf dem Weg zum Haus gemacht, als ich doch nochmal abgebogen bin. Die südlichste Spitze lag auch sehr gut im Wind heute. Auf den ersten paar Hundert Metern auch richtig gute Bedingungen. Also von außen betrachtet. Unten schien heute etwas nicht zu stimmen. Nachdem das Wasser auf der Strecke immer trüber und krautiger wurde, beschloss ich am frühen Nachmittag Schluss zu machen oder zumindest eine große Pause.

Auch ein Versuch in den Abend hinein Richtung Norden  brachte keinen Erfolg. Das heißt für morgen Ratlosigkeit macht sich breit. Wo soll man starten, wenn heute überall nichts war, und sich die Wetterverhältnisse morgen wiederholen. Ich muss mal drüber schlafen, oder besser ich träume davon. 

24.04.2017 Tag 3

 

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. Das hätte ich von heute auch gerne gesagt, aber was soll ich lügen. Nein es hat nicht funktioniert, was ich mir ausgemalt habe, und dabei bin ich dafür gerannt  und gerannt und trotz guter Bedingungen, kein Kontakt. Also muss man es dort probieren, wo die Bedingungen nicht so gut sind, auch wenn man nicht dran glaubt. Aber das hat ja auch seine Gründe. Der Fisch des Tages hat sich nach kurzem Drill wieder verabschiedet. Eine Forelle so um die 50cm. Sch…Schade aber auch. Danach ging lange Zeit gar nichts. Gegen späten  Nachmittag konnte ich dann noch 2 Grönländer ans Ufer locken, so dass der Tag eigentlich doch sein Happy End hatte. Naja ich wollte hier doch eine richtig schöne Meerforelle fangen. Davon bin ich noch weit entfernt. Noch schiebe ich das ja auf den Sturm, der viele  Strände immer noch unbeangelbar macht. Morgen soll der Wind eine Pause machen, hoffen wir mal, dass es so ist und sich die Strände schnell erholen. Zum Glück hat der  Nachbar Hühner, da kann ich auch nicht verschlafen

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Eine Art Kurzschlußhandlung. Eine Meerforellentour auf der Süd-Fynischen Insel Ærø.

D

a der Langeland Urlaub dieses Jahr vom Frühjahr auf den August und von Langeland nach Norwegen verlegt wurde, dachte ich mir, dass ich noch irgendwo hin zum Angeln müsste. Also zurück zu den Wurzeln. Nach Ærø, denn hier begann meine Dänemark Karriere vor einigen Jahren.  Kurz entschlossen schnell Haus und Fähre gebucht und kurze Zeit später ab auf die Bahn. Wieviel Zeit muss man denn einplanen mit den Ewig Baustellen auf den Autobahnen. Die Baustellen auf der A7 hatte ich im Kopf. Hinzu kamen die gesperrte A226 und die Baustelle auf der A1. Wo für 6KM  Baustelle lediglich 4 Jahre angesetzt sind. Plus Realismus Zugabe wird’s wohl noch mindestens ein halbes Jahr länger dauern.  Also wurden aus meinen 2,5 Stunden Zeitpuffer am Ende noch 30Minuten Guthaben. Aber Alles gut gegangen.  Zwar hat sich die Fähre seit der Umlegung von Mommark nach Fynshavn vergrößert, aber eins hat sich nicht geändert. Es wurde schon immer empfohlen die Fähre zu reservieren. Und trotz der Reservierung gelingt es dem Personal dort es spannend zu machen, ob man mitkommt oder nicht. Nach wie vor hat er einen doppelt gefalteten Zettel in der Hand, wo handschriftlich die reservierten Kennzeichen notiert sind. Dann geht er durch die Reihen, schaut aufs Kennzeichen, dann auf seinen Zettel. Das wiederholt er zwei bis drei Mal, ohne Einen anzuschauen, so dass völlig offen bleibt, ob man auf dem Zettel steht oder nicht. Ich selbst hatte es nämlich erlebt, trotz Reservierung nicht drauf zu stehen. Und früher wie auch heute wird’s dann eng. Nur die Seitenspiegel muss man nicht mehr einklappen, was damalsPfilchtwar um noch ein 13. Auto auf die Fähre zu bringen.

Auf Ærø scheint die Ferienhausvermietung  bei einem Monopol zu liegen, was die Sache etwas anders gestalten lässt. Aber egal. Wir fügen uns. Es hat Alles supergeklappt. Haus bezogen und gleich erstmal los. Die Nerven beruhigen. Allerdings ging es gleich schwierig los. Es herrschte Sturm. Nun ist die Insel, ähnlich wie Langeland, wesentlich länger als breit. Was bei viel Wind zur Folge hat, dass beide Seiten unbeangelbar werden.

Naja ich hatte mir eine Stelle zum schnellen Einstieg ausgesucht, wo allerdings schon24 andere Angler waren. Vor einigen Jahren galt die Insel als “Geheimtipp“  und war vor Allem von Dänen besucht. Irgendjemand muss es aber verraten haben, denn unzählige Angelr tummeln sich auf der Insel. Die wenig Hoffnung die ich hatte wurde nicht enttäuscht. Bis auf einen kleinen Nachläufer bis unter die Rutenspitze, tat sich nichts.

Trotz Allem, war es dann doch 20:30 bis ich wieder im Haus war. Die Jahreszeit bietet einige Nachteile. Neben der erhöhten Krautgefahr, muss man auch mächtig früh hoch, wenn man in der Dämmerung am Wasser sein will. Und da bleibt dann Zeit für gar nix.

Nachdem der Wecker es dann heute Morgen eine halbe Stunde versucht hatte, habe ich ihm nachgegeben. Ich war um 6:00 Uhr am Wasser, die Angelstellen sind überschaubar, wo man angeln kann. Wo kein Kraut ist, peitscht der Wind von der Seite. Ich habe mir heute allerdings noch 3 Grönländer erarbeiten können.  Hoffentlich lässt der Wind nach, sonst wird es nix mit dem erfolgten Fang.

Bilder folgen demnächst, wie gesagt, die Angeltage fangen früh an und enden spät.

Bootstour 10.07.

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Massen Fischsterben in der Ostsee

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Obwohl die Bornholm Sommerpause noch anhält, sind die Planungen so gut wie abgeschlossen und die Termine stehen bis weit ins nächste Jahr.

 

ein kleines Video aus Norwegen

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Dorsch - Fanglimit 2017

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