Die Perle der dänischen Südsee "Ærø"

Ein kurzer Trip auf die gar nicht so kleine Insel

 

So zu allem Übel gab dann auch mein Laptop seinen Geist komplett auf. Mit dem Handy war es mir zu mühselig die Berichte zu schreiben. Allerdings sind die letzten Tage fangtechnisch auch schnell zusammen gefasst. Es gab einfach keinen Fischkontakt mehr. Bei wirklich richtig guten Bedingungen und ich habe wirklich Alles probiert, um an den Fisch zu kommen. Keine Ahnung, was hier los ist. So dusselig kann ich doch gar nicht sein. Irgendwas stimmt nicht. Ich weiß auch nicht  warum es hier so schlecht geworden ist. Naja mal schauen, ob und wann ich noch einmal wiederkehre. Es war trotzdem eine schöne, gemütliche Woche.

Naja es wurmt mich schon, ich werde wiederkehren und es wird....

Mittwoch Tag 5

 

Die Sonne war zurück und der Wind rauschte auf Mindest Windstärke, so dass zumindest etwas Bewegung ins Wasser kam. Allerdings war das Wasser überall glasklar, sodass die Köderführung bestimmt eine große Rolle spielen würde. Ok ich war bereit Alles zu geben. Wieder ein wundervoller Tag und ich habe einige Kilometer an wirklich guten und vielversprechenden Stränden gemacht. Auch an Abschnitten, die nicht so im Wind standen habe ich es probiert. Und wieder keinen Kontakt.

So langsam wird’s aber komisch hier. Woran das liegt…. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten. An mir und meiner Art zu angeln?! Natürlich möglich, aber sonst klappt es doch auch ganz gut, also zumindest in der Vergangenheit. An den Temperaturen? Die sind eigentlich völlig in Ordnung. Es fehlte natürlich der Winter. Vielleicht haben die Meerforellen damit nicht gerechnet und kommen erst später wieder, wo sie denn auch immer stecken mögen. Das schon ewig anhaltende Hochwasser dürfte hier kein Problem sein. Das Angeln wird dadurch eher leichter, da das Wasser tiefer ist und die Hänger Gefahr stark verringert wird.  Riffe die man erreichen müsste gibt es hier nicht oder ich kenne zumindest keine. Lediglich auf der Ostseite sind ein paar Strandabschnitte, die es wohl erfordern, dass man auf die erste Sandbank gelangt, um an den Fisch zu kommen. Aber die waren aufgrund der Windverhältnisse eh kein Thema. So langsam geht der Trip dem Ende entgegen und K A T A S T R O P H E ist geschmeichelt. Ich dachte, dass 2017 schon schlecht war, aber da hatte ich jeden Tag Fischkontakt oder Fisch, auch wenn die Größe damals viele Wünsche offen ließ.

Hope for Tomorror

 

Dienstag Tag 4

Schon beim Aufstehen war klar, die nervige Sonne ist dem Dauerregen wieder gewichen „HURRA“. Es hat bis Mittag wirklich durch geregnet. Das macht …. Wenn es beißt, ist das Wetter ja nur zweitrangig. Ich startete bei wenig Wind aber noch ganz guten Bedingungen und fischte eine Strecke von ca. 2 sorgfältig durch, da wirklich nur hier noch Bewegung im Wasser war. Am späten Vormittag (immer noch im Regen) wechselte ich die Stelle. Glasklares Wasser kaum noch Bewegung. Nichts. Keinen Zupfer, kein Nachläufer, Vorspringer oder sonst irgendwas im Wasser außer Enten. Am Mittag dann spiegelglatte See. Selbst „im Wind“ konnte man sich   auf dem Wasser wie in einem Spiegel sehen. Zumindest hörte der Regen auf.  Ich versuchte es trotzdem weiter aber Nichts. Auf den Bildern ist gut zu erkennen, wie sich die Ostsee heute zeigte. Plötzlich war sogar die Sonne da. Hoffentlich ist morgen wieder etwas mehr Bewegung  auf und im Wasser, damit die Motivation nicht in den Keller rutscht.

 

Montag Tag 3

 

Was war das denn für eine Stille?! KEIN WIND. Kein Wind ist ja auch nicht gut…mecker, mecker, mecker. Aber ist ja nun mal so. Also dort starten wo der Wind gestern noch getobt hat. Das Wasser war noch leicht trüb also perfekt und das Wasser war noch in Bewegung. Alles perfekt, um ein paar Meerforellen an den Haken zu locken. Die Sonne kämpfte sich recht schnell durch den Hochnebel und der Tag war wunderschön. Das Gefühl war super, noch. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der erste Biss kommt…dachte ich so bei mir. Und bereits nach einigen Würfen war eine schöne Forelle an meinem Köder interessiert und schoss hinter ihm her. Leider war dann aber das Wasser für den Köder zu ende  und die Forelle drehte kurz vorm Ufer ab. Nur ein kleines Stück weiter und ich hätte sie vom Strand aufsammeln können. Egal. Ging ja wieder gut los, da muss doch noch mehr sein. Trotz einiger Versuche, war dort nicht mehr. Aber es gab noch unzählige Stellen heute mit guten Bedingungen. Aber egal welche ich angefahren hatte, keine Spur mehr vom Fisch. Das stimmt mal wieder sehr nachdenklich. Wenn die Bedingungen stimmen und man bekommt (fast) keinen Fisch zu sehen, kann ja was mit denen nicht stimmen. Ich habe Alles versucht und gegeben.

Eine Unterhaltung mit zwei Lüneburgern brachte auch keine Hoffnung, die versuchen es auch seit Samstag mit allen Mittel und großem Einsatz ohne Kontakt bisher. Dagegen wäre ich als Einäugiger ja noch der König. Morgen soll der Wind auch wieder recht lahm unterwegs sein, aber ich werde  mich dem stellen. 

Sonntag Tag 2

Der Sturm in der Nacht hatte den Vorteil, dass ich heute Morgen in Ruhe liegen bleiben konnte und ein ausgedehntes Frühstück den Morgen bestimmte. Zumindest war der Regen von Dauerregen in Schauern übergegangen. Der Weg zum Auto ist aber immer noch eine Matsch Expedition, auch wenn der Wagen direkt am Haus steht, versinken die Schuhe teilweise bis zum Knöchel im Matsch. Aber heute wird es nochmal probiert.

 

Der große Sturm war gegen Mittag starkem Wind gewichen aber ein Angeln gegen  den Wind oder nur leicht schräg war gut möglich. Es zog mich an… also ich weiß nicht, ob es mein Lieblingsplatz hier ist. Aber er war in der Vergangenheit meistens  erfolgreich und ist bei Vielen beliebt. Heute war ich allerdings alleine. Jetzt kam zeitweise sogar die Sonne durch und es war schon wie im Frühling. Wenn man die Schauer aus Regen, Schnee, Graupel und Hagel nicht mit zählt. Der Hagel war schon fies und hat im Gesicht geschnitten. Zurück zum Angeln. Also es waren top Bedingungen, da gab es nix zu meckern. Und es waren keine 10 Würfe und schon ein harter Biss. Da hing eine schöne Forelle am Haken ich konnte sie schon in einiger Entfernung sehen. Ein schöner Silber Brocken um die 50cm. Doch leider konnte sie sich ca. 10m vorm Ufer abschütteln. Voller Motivation fischte ich noch eine ganze Zeit in der Gegend. Ohne Kontakt…… Auch ein Ortswechsel  brachte keinen Fischkontakt mehr. Schade, ging ja super los und die Sonnenstunden nahmen gegen Abend zu, sodass es doch ein schöner Tag wurde. Der Wind soll ja langsam abnehmen, dann kann man bestimmt morgen oder übermorgen an der Küste fischen, wo er jetzt voll drauf stand. Mal schauen was Morgen wird. Ich bin da.

Samstag Tag 1

Der Tag steht schon unter schlechten Sternen. Regen hoch 10 schon auf der Fahrt und das wurde auch erstmal nicht besser. Der Wind kam natürlich noch dazu. Was sag ich Wind …..STURM. Der Hausanbieter gehört auch nicht zu meinen Lieblingen. Steht doch klar in der Beschreibung, dass das Haus vor 15:00 nicht beziehbar ist. Und so meinen sie das auch. Egal, ob es wochenlang vorher nicht vermietet war oder nicht. Einen Weg sich früher Zugang zu verschaffen spukte mir aber im Kopf rum. Natürlich ganz legal, nur gegen die Richtlinien. Egal J

Das rächte sich aber ein wenig kurz nach dem Betreten des Hauses. Denn die Frau von der Firma schaute gleich mal vorbei und erwähnte, dass es nicht erlaubt sei das Haus früher als 15:00 in Empfang zu nehmen. Traute sich dann aber doch nicht, uns bei dem Wetter wieder an die Luft zu setzen. Also wir sind im schönen Haus angekommen und fühlen uns pudel wohl. Mal vom Wetter abgesehen. Der große Vorteil an Bornholm ist, dass man auch bei großer Brandung sehr oft sauberes Wasser hat. Das ist hier leider überhaupt nicht der Fall. Wo Bewegung im Wasser war, war das Wasser auch verdreckt. Was ich vom Angeln bei „aussichtslosem“ Wasser halte, dürfte ja bekannt sein. Ebenfalls hat mich die Anzahl der Angler hier auf der Insel erschreckt. Das wird eng und das Ende Februar.

Also heute war es nicht so wirklich was mit dem Angeln.

 

 

Februar und März 2020 westliche Ostsee Baglimit 2 Dorsche pro Tag. Östliche Ostsee Fangverbot. 

Näheres auf der Seite von Netzwerk Angeln

 

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Zwei Freunde ein Erlebnis

 

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