Norwegen / Lofoten 2017

Der Vorteil oder der Nachteil einer Gruppe ist immer, dass Irgendjemand immer eine Idee hat. So verhält es sich auch hier. Es war nicht meine Idee, aber ich bindafür bekannt, eigentlich Alles mit zu machen, also sind wir jetzt hier gelandet und versuchen das ganz große Anglerglück.

Freitag 18-08

Wow der letzte Tag. Wie die Zeit an einem vorbeirennt. Ja, das habe ich schon erwähnt, kann es aber immer noch nicht glauben. Man hatte gar keine Zeit, mal etwas zu probieren.

Zum Tag:

Ich ahnte schon Böses, als ich aus dem Wohnzimmer auf die andere Seite des Fjords blickte. Immer wenn das Wasser gegen die Felsen kam, kam eine weiße Welle zum Vorschein. Kein gutes Zeichen.

So kam es denn auch, der Versuch ging nicht lange gut. Nach einem Drittel der Strecke mussten wir umkehren. Das hatte kein Sinn gegen die Wellen zu kämpfen.

Also wieder in den leider ungeliebten Fjord, weil die Fänge da immer überschaubar waren. Gleich in der ersten Drift konnten wir aber Makrelen ausmachen, die am leichten Gerät viel Spaß machen und hier ein beachtliche Größe und Gewicht haben.

Nach einer Weile, wollten wir es am großen Felsen vor der Hafenausfahrt probieren, da der Wind stark nachließ.

Das klappte auch sehr gut. Also das Angeln. Das Fischen hielt sich in Grenzen. Bis auf unendlich viele Köhler bis 30cm konnten wir da nichts fangen.

Aber gegen Mittag starteten wir noch einen Versuch auf unsere alte Stelle. Dort angekommen, gingen die Köder keine 10m runter, ohne dass kleine Seelachse oder Makrelen am Haken waren. Wir versuchten es dann 20m tiefer zwischen 50 und 60m.

Dort kamen einige Rotbarsche, große Lumb und auch sehr schöne Seelachse um die80cm raus.

Der Tag war somit wieder ein sehr guter Erfolg, mit vielen schönen Drills. Und wir machten uns rechtzeitig auf den Heimweg. Es gibt noch viel zu packen, das Boot zu reinigen, Essen machen und noch etwas zu philosophieren. Unter anderem geht es dabei natürlich über die Zukunft und was man besser machen könnte oder muss.

 

Bilder gibt es die nächsten Tage noch.

Donnerstag 17-08-17

Man!!! Ich muss Niemandem erzählen, wie man sich Donnerstags fühlt. Nur noch einen Tag angeln. Und dann ist die Zeit auch schon wieder vorbei.

Zum  Tag:

Die Gesichter waren schon ziemlich lang, als wir erkennen mussten, dass wir nicht zu unseren Fanggründen aufbrechen konnten. Windstärke 4 erzeugt hier schon mächtige Wellen. Und das ging auf keinen Fall. Die Spitze vom Boot gen Himmel, um danach wieder abzutauchen. Als natürlich nicht wörtlich zu verstehen, wir hängen ja am Leben. Wir bogen dann gleich links ab. Hier ist  eine unbewohnte recht große Insel, hinter der wir uns verstecken wollten. Das verstecken hat auch ganz gut geklappt, aber Fisch wollte sich bei Tiefen bis 45m nicht zeigen. Blöd!!! Also was nun???!!! Naja dann eben in unseren Fjord. Da war spiegelglatte See. Der Fjord verspricht wirklich Fisch, aber irgendwie will da auch nicht so recht was beißen. Also meistens. Heute bei Sonnenschein hatten wir allerdings wieder Glück mit den Makrelen. Auch Lump, Rotbarsch und Dorsch reihten sich in unsere Fangliste. Also nicht so groß, wie wir es wollten, aber es ging etwas. Gegen Mittag hatten wir aber genug und überlegten „Rein“ zu fahren. Abends sollte der Wind nachlassen und vielleicht geht ja dann was. Auf dem Weg zum Hafen bemerkten wir, dass die Wellen bei weitem nicht mehr so hoch und angriffslustig waren. Wir fuhren zu unserer bisherigen Topstelle. Die Köder waren noch gar nicht auf dem Grund bei 35m und schon hingen schöne Seelachse an den Angeln. Der Turn hier raus hat sich nochmal gelohnt und wir brauchten dann auch wieder eine Pause vom Drillen. Wir beschlossen dann gegen 17:30 den Tag erfolgreich zu beenden.

Da die Lebensmittelpreise hier doch gewöhnungsbedürftig sind, gibt es als Süßigkeiten nur einen Riegel Schokolade (3 kleine Stückchen), also wenn das keine  Entbehrung ist….nein Folter J

Mittwoch 16-08

Also, dass man den Wettervorhersagern in Bezug auf Wind nicht trauen kann ist ja hinlänglich bekannt. Aber dass sie „vorwiegend sonnig“ mit ununterbrochenem Regen verwechseln war mir neu. Hinzu kommt, dass der Wind von Ost nach West drehen sollte. Das hat er bis jetzt nicht gemacht.

Wir wollten es auf jeden Fall versuchen und machten uns auf dem Weg zum Boot. Auf dem Weg dorthin brachte uns ein Norweger mit seinen Handbewegungen bei, dass die Wellen zu hoch sein werden. Wir sollten in den Fjord fahren. Nun gut, man muss es ja selber sehen. Kaum aus dem Hafen raus, kamen die Wellenausläufer uns auch schon entgegen. Also blieb nur der Fjord. Obwohl er eine Wassertiefe bis 125m hat, will sich der Fischerfolg hier leider nicht einstellen. Wir haben es von 30m – 125m versucht. Keine Ahnung, warum hier kein Fisch ist. Das Komische ist natürlich, dass wir uns am 1. Tag irgendwo hingestellt haben und gleich große Makrelen hatten. Die haben sich auch nicht mehr blicken lassen. Etwas Hoffnung kam auf, als sich unter einer Brücke 2 Fischkutter und einige kleinere boote versammelten. Wir dachten, dass sich dort irgendeine Art Fisch wohl eingestellt hat. Als wir näher kamen mussten wir feststellen, dass einer der Kutter ein Problem hatte und die Anderen nur zum Helfen dort waren.

Da wenig später der Dauerregen eingesetzt hat, haben wir abgebrochen. Leider hat der Regen bis jetzt (18:30) nicht aufgehört. Keine 2 Minuten. Ich konnte lediglich 2 Würfe mit der Spinnrute von der Terrasse machen um meinen Tag nicht als Schneider zu beenden. Die Seelachse bis 35cm Größe scheinen immer hier zu sein.

Kleines Update. Ich  habe es nochmal von der Terrasse  versucht und diesmal haben sich ein paar schöne Makrelen fangen lassen. Die machen an der Spinnangel natürlich sehr viel Spaß und gehen gut ab.

Dienstag 15-08-2017

Wenn ich morgens die Augen aufmache, gucke ich direkt unten ins Wasser. Die letzten Tage konnte ich da nur Regentropfen sehen.  Aber was war das Heute ???!!! So ein helles Leuchten. Die Sonne, pure Sonne und kaum Wind. Heute können wir uns frei bewegen. Nach dem Frühstück ging es dann auch los, voller Tatendrang. Wir versuchten es direkt die Hafenausfahrt gerade Raus, vor einem  großen Felsen, der die Größe einiger Fußballfelder hat.

Das Echolot zeigte eindeutig Fische. Es waren sehr viele Unterwasserhügel von bis zu 5m Höhe zu sehen. Die hatten wir gestern gar nicht gesehen ??? Wahrscheinlich hatten die Regentropfen alles verwischt. Aber es wollte nichts beißen. Ich will nicht sagen, dass sich Frust breit machte. Aber es machte sich Frust breit. Naja etwas übertrieben.

Außer einem nicht allzu großem Leng wollte nichts aus dem Wasser schauen. Also sind wir mal ein gutes Stück ums Eck gefahren, wo wir bisher noch gar nicht hinfahren konnten. Da vielen uns gleich zwei kleine Felsen auf, die aus dem Wasser ragten. Also haben wir uns dazwischen gesetzt. Bereits wenige Meter später ging es von 30m auf 52m senkrecht runter. Und „natürlich“ stand da Fisch. Der natürliche Instinkt und die Lehrstunden mit Otto haben mich dort hin geführt und mich das Echolot richtig lesen lassen.

Es machte gleich „BOOOOM“. Seelachse ohne Ende und hin und wieder ein Dorsch und zwar von guter Größe. Deswegen waren wir hier. Das hat Spaß gemacht!

Hatten wir anfangs noch einige Beifänger mehr drauf, so reduzierten wir diese. 3 Seelachse mit über 60cm können einen schon überfordern. Die Dorsche lagen um 80cm, der größte Seelachs hatte 106cm. Hans hat schwer mit ihm gekämpft, lange Zeit war es offen, wer den Kampf gewinnt. Aufgrund der schwer gebogenen Rute und einiger Fluchten hatten wir schon fast….auf einen Heilbutt gehofft. Aber nur fast.

Das war ein Tag nach unserem Geschmack. Ganz nach unserem Geschmack.  Auch wenn es natürlich einen Wermutstropfen gibt. Wir sind mit dem Flieger da und unsere Menge Fisch, die wir mitnehmen können ist stark eingeschränkt. Sehr stark. Also ließen wir sehr viele Fische jenseits der 80cm wieder schwimmen. Aber das wussten wir vorher und ist auch nicht wirklich ein Problem. Die 15 Kg pro Person werden wird nicht erreichen.

Mal schauen, was wir morgen anfahren. Eigentlich haben wir jetzt die Ruhe, um noch ein paar andere Fischarten anzusteuern mal sehen wie wir uns entscheiden. Das Wetter soll uns treu bleiben.

 

Montag 14-08-2017

Fischarten Norwegen

 

Makrele        Check

Seelachs      Check

Dorsch         Check

Lumb           Check

Schellfisch    Check

Rotbarsch     Check

 

Offene Fischarten

Großdorsch  fail

Leng            fail (ausser mini)

Heilbutt        fail

”Orca”          fail

 

Also vom Sturm konnten wir eigentlich gar nichts spüren. Naja außer heute Nacht dachte ich hin und wieder, dass der Wind das Dach abdeckt. Ansonsten ging der Wind über die Berge an uns vorbei, so dass wir auf jeden Fall rausfahren konnten. Und wir konnten sogar direkt gerade raus und ein Stück nach links fahren. Die Hoffnung war mega groß.

Achs o man sollte noch erwähnen, dass wir erst gegen 11 gestartet sind. Wir hatten die erste wahrnehmbare Regenpause genutzt um zum Boot zu kommen. Die Pause war aber nicht lang genug, um das Boot in 150m Entfernung zu  erreichen. Am Boot angekommen, hatten wir schon wieder überlegt um zu kehren. Aber wir haben es durchgezogen. Da kamen einige Massen an Wasser runter und die Pausen vom Regen waren echt kurz.

Wir haben es bis ca.15:00 draußen ausgehalten, dann waren auch die letzten Körperteile nass.

Wir konnten den Fisch leider nicht so finden, auch wenn das Echolot des Öfteren Fisch anzeigte, wollte nichts brauchbares an den Haken kommen. Bis auf Lumb und kleine Lengs konnten wir nichts ans Tageslicht fördern.  Ein schönen Fisch habe ich nach einiger Arbeit im Drill verloren. Bei 70m Tiefe dauert es eben und der Fisch hat viel Zeit sich aus zu haken.

Es ist noch ein langer und harter Weg zu den Traumfischen. Noch bleiben ein paar Tage, aber ob die reichen, weiß ich nicht.

 

 

Sonntag 13-08-2017

 

Mannnn, dieser Wind. Da hätten wir auch in Dänemark angeln können, bzw. auf gutes Wetter warten. Kleiner Spaß, aber wir sind heiß. Wir kommen nicht Richtung Meer. Wir hatten es heute mal „links“ herum oder zumindest mal Geradeaus probiert, aber die Wellen waren sehr hoch. Sehr hoch. Also ab Richtung Fjord und wieder hinter die erst Brücke, da hat man von alle Dem nichts ahnen können. Tiefen bis über 70m sind hier auch leicht zu haben. Komisches Gefühl, 50m vom Land aber 70m Wassertiefe.

Von den Makrelen und den Seelachsen von gestern keine Spur mehr. Der Hauptfisch war heute der Lumb. Nicht gerade der beliebteste Fisch, aber wir würden ne gute Woche satt werden.  Zumindest für heute Abend haben wir ein paar mitgenommen. Naja, er schmeckt nicht schlecht, aber von dem gerühmten Eigengeschmack konnten wir nun auch nichts verspüren. Auf dem Teller landeten noch Dorsch, Schellfisch und sogar Rotbarsch. Es waren nur kleine, aber schmecken lecker.

Es sind noch nicht die Fänge, von denen wir träumen. Aber unsere Hoffnung geht einfach dorthin, mal nach links Richtung Meer zu kommen. Das wird morgen ganz sicher nichts. Denn da wartet noch mehr Wind.

Vom Land aus versuchen es auch manche, aber die Stellen, wo man sicher bis zum Wasser kommt sind sehr rar. Malschauen, ob wir uns morgen mal mehr um solche Stellen bemühen, wenn mit dem Boot nichts geht.

Heute klingelte das Telefon und unser  „Betreuer“ war dran. Ein Fischer hatte beobachtet, wie wir raus gefahren sind. Er sollte uns zurück pfeifen. Aber wir waren im Fjord unterwegs und auf der sicheren Seite. Gut, die Rückfahrt war kurz vorm Hafen recht bewegt, aber es war noch OK.

Wir bleiben DRAN.

 

Samstag, 12.08.2017

Der Blick aus dem Fenster bestätigt dass, was man die Nacht über schon gehört hat. Zwar scheint es hier immer noch nicht richtig dunkel zu werden, aber die Farbe Grau zieht sich auch heute durch den Tag.

Hinzu kommt dann natürlich auch der Regen und die gelegentlichen Schauer aus der Vorhersage entpuppen sich als gelegentliche Regenschauer – Pause. Hinzu kommt der wieder sehr starke Wind.

Schon am Morgen scheint es klar zu sein, dass eine Ausfahrt wohl nicht in Frage kommt.

Die 40 km zum Haus vergingen wie im Flug. Wir haben einige Male angehalten, um die Aussicht zu genießen.

Am Haus angekommen, wussten wir, dass wir warten mussten. Und nach einer sehr guten und netten Unterhaltung mit dem Verwalter, gingen wir spazieren. Es gibt ein Kaffee , wo wir uns einige Zeit aufhielten. Dann konnten wir uns noch mit Leuten unterhalten, die schon eine Woche hier sind. Die hatten schon viel Glück mit schönen Dorschen und Seelachs. Auch einen Seeteufel konnten sie über die Boardwand bringen. Vor zwei Wochen noch wurden hier kaum Fische gefangen, da haben wir hoffentlich mehr Glück.

Na der Übernahme des Hauses und der Einweisung am Boot, wollten wir es doch nochmal wissen. Also raus in den Fjord. Die Wellen waren schon nicht ohne. Also Richtung Meer ging nichts. Aber auch der Fjord müsste gute Bedingungen bei Wassertiefen bis 125m bieten. Es dauert auch nicht lange bis zu den ersten Bissen.

Allerdings kamen nur mini Seelachse ans Tageslicht, dafür aber in überwältigender Menge. Also wechselten wir den Platz. Und da konnten wir immerhin unser Abendbrot in Form von Makrelen bis gute 50cm sichern.

Wir hoffen, dass wir morgen mal in die Gebiete vordringen können, wo die Wunschfische wohl warten.  

Tourstart

 

Also erstes möchten wir Stefan grüßen, der aus familiären Gründen sehr kurzfristig absagen musste. Das ist wirklich schade. Wenn man so eine Tour plant, möchte man auch gerne mit den Leuten zusammen fahren. Also viele Grüß von hier und alles GUTE.

Dann  möchte ich mal erwähnen, dass man sich bei den Planungen teilweise vorkommt, als wenn man der Erste ist, der Angelurlaub in Norwegen macht. Man muss ja schauen was man wie möchte und was dann ohne enormen Aufwand auch möglich ist.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten so eine Reise anzugehen, aber umso mehr Leute man fragt, desto widersprüchlicher wird das Ganze.

Also versucht man sich die Sache so einzurichten, wie es Einem möglichst weit entgegen kommt, zumindest in der Planung.

Das Hauptproblem stellt bei unserer Art zu reisen das Gepäck da. Wir sind mit dem Flieger hier und haben ein zul. Gepäck von 23Kg. Das ist nicht sonderlich viel, denn die Temperaturen liegen bei 14°C, also braucht man auf dem Wasser warme Klamotten. Und die Ködergewichte gehen bis 500g.

Also liegt es nahe ein extra Gepäckstück teuer zu erwerben. Das ging über ein Reisebüro zwar auch recht schnell, aber die Dame beim CheckIn hatte da so ihre Mühe mit, weil es für das extra Gepäckstück keine Extra Nummer gab…. So verstrichen die ersten Minuten am Schalter.

Wie transportiert man eigentlich Pilkangeln im Flieger. Jeder 2 bis 3 Stück…. Da gibt es ne tolle Erfindung, danke an Robert an dieser Stelle. Der „Skibääääg“. So gibt es die letzte Möglichkeit heute noch Sportgepäck kostenlos zu transportieren. Zumindest nach Bornholm. Nach einigem Hin und Her wurde uns gesagt, dass das so nicht gehen würde und 70€ pro Strecke extra kosten würde. Na egal, da bekommen wir für alle 4 bzw. 3 ja die Angeln rein. Also teilen wir die140€.

Das Ding hat uns am CheckIn dann weitere Zeit gekostet hin – und her….“Sie fahren  Ski im Sommer…“ „Ja von der Großschanze“ J. Die erfreuliche Überraschung, es hat nichts gekostet. Da plant man wochenlang und dann kommt es doch wieder anders. Diesmal sehr positiv.

Problem Sicherheitsüberprüfung:

Normalerweise kennt man das ja, dass hier eine Gürtelschnalle piept oder man die Schuhe ausziehen muss. Gar nichts…einfach durch. Aber mein Laptop und mein Rucksack wurde beiseite geschoben….“hä, was ist da los???“ Als dann 2 bewaffnete Herren auftauchten, wurde die Sache schnell etwas ernst. Es wurden Sprengstoffspuren auf meinem Laptop gefunden????? Was??? Auf meinem Laptop???? Also ich hätte Drogen schon nicht verstanden, aber Sprengstoff??? Nachdem ich dann gründlich überprüft wurde, meinen Laptop hochfahren konnte, war ich aus der Nummer zumindest raus. Dachte ich. Die Herren waren mit ihren MP’s wieder weg, und der nette Herr fragte, wem der Rucksack gehört. „eh, das ist meiner.“ Ok, warten sie einen Augenblick. Ah die netten Herren mit den MP’s   tauchten wieder auf und ich war heute ihr Stammkunde. Nach einer gründlichen Untersuchung des Rucksacks, war dann auch dieser Einsatz beendet. Das konnte ja noch was werden heute. Aber zum Glück kam da nichts mehr von.

 

Nächster Wehrmutstropfen unserer Reise ist, dass wir 2 malumsteigen müssen. Erst von Frankfurt nach Oslo, dann nach Bodø und dann nach Leknes. Also mussten wir in Oslo das Gepäck in Empfang nehmen, durch den Zoll und neu einchecken. Unsere Gepäckstücke hatten wirrechtschnell zusammen, aber wo ist der "Skib„äääg"?. Nach einiger Zeit der Suche, fand er sich auf dem Gepäckband neben unsrem. Trotzdem sehr gut gelaufen. Und nun wurden wir das Ding aber nicht mehr los. Am CheckIn sagte man uns, dass man das am Schalter 10 machen würde. Ok…am Schalter 10 wollte uns erst Niemand bedienen, zwischenzeitlich lächelte uns ein Herr von Schalter 9 entgegen, sagte aber nichts. Zwischen den Schaltern liegen jeweils 50m. Endlich ein Antwort am Schalter 10:“ das macht Schalter 8, dort hinten.“. Ok Zum Schalter 8, vorbei an dem Herrn von Schalter 9. Schalter 8 war dann gar nicht besetzt. 10 Plätze, aber nicht besetzt. Eine innere Stimme riet uns, wir gehen mal zu dem Typen von Schalter 9 „Bingo“. Der hat das Ding entgegen genommen. Von nun an ging es bis zum jetzigen Augenblick völlig reibungslos und wir warten auf morgen, dass wir in unser Haus kommen und hoffentlich aufs Wasser können. Heute ist das Wetter echt mega mieß. Richtig Wind/Sturm und richtig Regen, es schütet den ganzen Tag.

Wir waren heute Essen hier, und wer behauptet Norwegen sei teuer, der hat auf Jeden Fall recht. Für einen Hamburger mit Cola 20€ ist schon gewöhnungsbedürftig. Aber was soll’s.  

Die ersten Bilder, es werden hoffentlich noch freundlichere folgen.

BORNHOLM TESTKÖDER sind auch eingetroffen von  TUWOB

 

ANGELMESSE

MAGDEBURG

11.und 12 .11

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wieder ein toter Angler in der Ostsee

zum Artikel in der LN 16.10.17

 

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Der Sommer ist schon vorbei und die Planungen für das kommende Jahr sind im Gange oder schon gemacht. Leider ist die Webseite nicht kostenlos und so geht es wieder auf die Suche nach Leuten, die uns dabei unterstützen, die Seite am Leben zu halten. Also es wäre echt super, wenn ihr Euch wieder beteiligen würdet. Wir zählen auf Euch.

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Fangquoten 2018

 

Nach vielen Spekulationen und Hoffnungen einiger Unverbesserlicher, dass die Fangquoten 2018 wieder fallen, gab es nach langen Verhandlungen einige überraschende Ergebnisse! 

 

>Hier zum Bericht vom NDR

 

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© Otto Gneist